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| 17:59 Uhr

Wasserspaß auf dem Stausee
Es geht auch auf die lange Strecke

Schon im Vorfeld darf sich Bürgermeister Dieter Perko (3.v.r.) für seine Gemeinde abstrampeln. Envia-Vertreter  Simone Erb (links) und Josephine Sönnichsen (2.v.r.) haben mit Spreegas-Chef  Bodo Pawlowski (4.v.l.) Perko ein Rad zum Kilometer-Sammeln zur Verfügung gestellt. Während der Wasserfestspiele am Stausee findet dort der Städtevergleich der Energieversorger Envia und Mitgas statt. Thomas Schober (2.v.l.) und Matthias Baum (3.v.l.) leiten den sportlichen und den Veranstaltungspart der Wasserfestspiele. Auch Torsten Schwieg gehört als Amtsleiter der Haupt- und Finanzverwaltung zum Vorbereitungsteam.
Schon im Vorfeld darf sich Bürgermeister Dieter Perko (3.v.r.) für seine Gemeinde abstrampeln. Envia-Vertreter  Simone Erb (links) und Josephine Sönnichsen (2.v.r.) haben mit Spreegas-Chef  Bodo Pawlowski (4.v.l.) Perko ein Rad zum Kilometer-Sammeln zur Verfügung gestellt. Während der Wasserfestspiele am Stausee findet dort der Städtevergleich der Energieversorger Envia und Mitgas statt. Thomas Schober (2.v.l.) und Matthias Baum (3.v.l.) leiten den sportlichen und den Veranstaltungspart der Wasserfestspiele. Auch Torsten Schwieg gehört als Amtsleiter der Haupt- und Finanzverwaltung zum Vorbereitungsteam. FOTO: Arlt Martina
Neuhausen. In wenigen Tagen fällt der Startschuss für die 12. Wasserfestspiele am Strand des Stausees.

Für die Gemeinde Neuhausen/Spree sind die Wasserfestspiele das größte sportliche Ereignis, das jedes Jahr einen festen Platz im Terminkalender hat. An diesem zweiten Juniwochenende erleben nun wieder Tausende Besucher zwei Tage Sonne, Strand  und Party – und das alles bei freiem Eintritt. Als Höhepunkt gilt natürlich in alter Tradition das Internationale Drachenbootrennen. Insgesamt 800 Wassersportler haben sich angekündigt. Immerhin nehmen 20 Leute in einem Drachenboot Platz. In diesem Jahr ist es erstmalig gelungen, den Städtewettbewerb der Energieunternehmen Envia M und Mitgas nach Neuhausen zu holen.

So steht ein erlebnisreiches Wochenende am 8. und 9. Juni für alle Generationen vor der Tür. Für das spektakuläre Drachenboorennen meldeten sich bereits 37 Teams an. Originelle Namen wie Treibholz, Wasserbüffel, Hausdrachen oder Rathauskrebse sind auf der Starterliste zu finden. Sie kommen meist aus der Region, teilweise aber auch aus Berlin, Dresden und Polen. „Normalerweise ist die Sprintstrecke für unsere Boote 200 Meter. Doch in diesem Jahr bieten wir auch eine Langstrecken-Regatta von 2000 Metern quer über den Stausee und zurück an“, erklärt Thomas Schober, der als sportlicher Leiter fungiert. „Dafür meldeten sich bereits sechs Mannschaften an. Somit steht auch für uns als Organisatoren eine logistische Mammutaufgabe vor uns.“ Für das Nachtrennen am Freitagabend kündigten sich 18 Teams an. Einige Wassersportler nutzen auch gern im Vorfeld das Angebot, um einige Trainingseinheiten hier auf dem Stausee zu nehmen.

Beim Drachenboottauziehen kämpfen zehn Mannschaften. Zum beliebten Badewannenrennen-Cup, der immer wieder für viel Gaudi sorgt, meldeten sich ebenfalls zehn Teams an. Bei allen Disziplinen können die Wassersportfreunde Kraft, Technik und Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Zur Umrahmung des Festes am Nordstrand gibt es eine Mal- und Bastelstraße, die Jugendfeuerwehr, Hüpfburg und das Ponyreiten. Eine Tombola winkt mit attraktiven Preisen. Schwimmende Feuerwerke in atemberaubender Naturkulisse an beiden Abenden werden die Nächte am Stausee erstrahlen lassen. Gern können die Besucher zur Beachparty nach den Klängen von DJ Loreal bis in den frühen Morgen tanzen. Zum absoluten kulturellen Höhepunkt  gehört am Samstagabend Sarah – die Helene-Fischer-Double-Show.

Nach mehrmaligem Anlauf ist es in diesem Jahr gelungen, den 15. Städtewettbewerb durchzuführen. Dabei stehen zu den Wasserspielen am Samstag von 11 bis 17 Uhr jeweils ein Kinder- und ein Erwachsenenfahrrad am Wohnmobilparkplatz am Nordstrand der Talsperre Spremberg bereit. An denen gilt es, so viele Kilometer wie möglich zu radeln. Unter dem Motto „15 Jahre mit Herz und Energie für den guten Zweck“ gehen 25 Kommunen aus Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an den Start. Der Sieger erhält 8000 Euro für ein gemeinnütziges Projekt, alle weitere Plätze entsprechende Prämien. Ab Platz sechs gibt es vier Euro pro Kilometer. Als besondere Aktion im Jubiläumsjahr dürfen die Stadtoberhäupter bereits vorab zeigen, was in ihnen steckt. Sie erhalten für acht Tage ein E-Bike, auf dem sie bis zum Wettbewerbstag zusätzliche Kilometer erradeln sollen. Je Kilometer gibt es auch dafür vier Euro, maximal insgesamt 400 Euro, für den guten Zweck. Neuhausens Bürgermeister Dieter Perko hat auch gleich eine passende Idee, wo das Geld vom Städtewettbewerb einfließen soll – nach Komptendorf: „Dort gibt es im Jahr 2019 mehrere Jubiläen, sei es beim Sportverein, Spielmannszug und bei der Feuerwehr. So sollen für den Sportplatz die Bänke erneuert werden, das Vereinsheim soll saniert werden und auch der Spielmannszug benötigt für eine neue AG in der Grundschule ausreichend Musikinstrumente.“

(mat)