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Spremberg
Sachsen dominieren Wasserball-Turnier

Unter anderem sind schnelles Kraulen und Spielintelligenz beim Wasserball gefragt. Das 17. Masters der Wasserallsenioren fand am Samstag in der Spremberger Schwimmhalle statt.
Unter anderem sind schnelles Kraulen und Spielintelligenz beim Wasserball gefragt. Das 17. Masters der Wasserallsenioren fand am Samstag in der Spremberger Schwimmhalle statt. FOTO: Arlt Martina
Spremberg. In der Spremberger Schwimmhalle geben sich die Wasserballer der Region ein Stelldichein.

Sehr sportlich und fair ging es am Samstag in der Spremberger Schwimmhalle zu. Dort fanden die 17. Masters Senioren mit neun Mannschaften statt.

Jochen Hoffmann (74) leitet die Abteilung Wasserball in Spremberg, die dem SC 1896 angehört und am Samstag die Gastgeber war. Er ist ein alter Hase in dieser Sportart, bereits seit 60 Jahren gehört er zur Wasserball-Crew und fühlt sich im Wasser pudelwohl. Eckhard Eichler wirkt als Sportdirektor und hatte auch am Samstag den Wettkampf voll im Griff. „Hier kennen sich alle, wir sind wie eine große Familie. Trotzdem wird hart, aber fair gekämpft. In Spremberg möchten wir auch künftig auf jeden Fall den Wasserball im Seniorenbereich aufrecht erhalten. Denn Nachwuchs rückt nicht nach und so halten die älteren Wasserballfreunde sozusagen zur Stange“, so Eckhard Eichler (64), der selbst mehr als 25 Jahre aktiv Wasserball spielte.

„Wasserballer sollten Kondition mitbringen, zwei bis drei Schwimmarten beherrschen, schnelles Kraulen ist besonders gefragt. Jeder Wasserballer sollte eine intelligente Spielauffassung haben, die Technik, das entsprechende Know-how mitbringen. Teamgeist ist auch hier selbstverständlich“, fasst Eichler zusammen, worauf es beim Wasserball ankommt.

Am vergangenen Samstag gewann die erste Mannschaft  der TU Dresden das Pokalturnier vor von Lok Görlitz, Löbtau, Leipzig, Bautzen, Spremberg, der zweiten Mannschaft der TU Dresden, Großschönau und der zweiten  Spree-Neiße-Mannschaft aus aus Guben.

In Spremberg gehören 15 Wasserballer und 15 Freunde zur „Familie des Wassersports“. Gern würden sie neue junge Interessenten für ihren Wasserball begeistern, doch es gestaltet sich sehr schwierig, erklärt Eckhard Eichler. Die Wasserballer trainieren in Spremberg jeden Montag zwischen 18.30 und 20 Uhr. Jährlich richten die Spremberger Wasserballer ein Sommerturnier und die Seniorenlandesmeisterschaft im Kochsagrund sowie mehrere Punktspiele der Bezirksliga in der Schwimmhalle aus.

Zum Jahresabschluss treffen sich die Spremberger Wasserballer noch einmal am 8. Dezember zu einem zünftigen Eisbeinessen, bevor im neuen Jahr wieder in die neue Saison gestartet wird.

(mat)