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Wachteleier als kleine Alternative

Seit einem Jahr züchtet Uwe Schwarz Wachteln. Sie teilen sich die Voliere mit quirligen Zebrafinken.
Seit einem Jahr züchtet Uwe Schwarz Wachteln. Sie teilen sich die Voliere mit quirligen Zebrafinken. FOTO: Detlef Bogott/dbo1
Spremberg. Die Diskussion um mögliches Gift in Eiern kann dem Spremberger Uwe Schwarz eigentlich relativ egal sein. Er hat die Wachtelzucht für sich entdeckt. dbo1

Dabei ist er noch ein relativer Neuling. Erst im vergangenen Jahr kam Uwe Schwarz durch einen Freund dazu.

Derzeit leben in der von ihm selbst gebauten Voliere elf Wachteln, darunter fünf Hennen und fünf Jungtiere. Aus fünf Eiern gelang es Uwe Schwarz, zwei im Brutautomaten auszubrüten, die nun geschlüpft sind. Unter einer Rotlichtlampe gedeihen die beiden Jungvögel gut.

Aber auch noch acht Zebrafinken darunter vier Pärchen und drei Jungvögel fühlen sich in Gemeinschaft mit den Wachteln gut. Beleben die Wachteln den unteren Teil der Voliere, halten sich die lebhaften Zebrafinken nur im oberen Teil auf.

Die kleinen Wachteleier haben einen hohen Zinkgehalt und sollen gut für das Immunsystem sein, so Uwe Schwarz. Und auch der Gehalt von Eisen sowie Vitamin B 1 und B 12 sei höher gegenüber dem eines Hühnereis. "Nur nicht zu lange sollte man die Eier kochen", so Uwe Schwarz- "Zwei bis drei Minuten reichen bei Wachteleiern aus."