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Vorsperre ist kein Loch ohne Boden

Kommentar. Als im vergangenen Sommer in Spremberg-Wilhelmthal die Bekalkungs- und Beflockungsanlage an der Spree in Betrieb genommen wurde, überraschte kurze Zeit später das Ergebnis manchen Zweifler: Mehr als 60 Prozent des Eisengehaltes im Spreewasser können auf diese Weise schon allein im Vorstaubecken ausgeflockt werden. Doch im gleichen Atemzug war klar: Der Eisenocker ist damit nicht weg und verschwunden, sondern liegt nun als Schlamm in der Vorsperre. Catrin Würz

Und die ist bekanntlich kein Loch ohne Boden.

Die LMBV versprach Ende 2014, sich um die Beseitigung zu kümmern - und löst das Versprechen nun ein. Das ist auch dringend notwendig, damit das System der Eisenreduktion für die Spree weiter funktioniert. Auch wenn die Spremberger für "ihre" Spree weiter südlich davon nach wie vor nichts haben.

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