Während in der Stadt und dem Spremberger Umland aufgrund des grassierenden Coronavirus immer mehr geplante Veranstaltungen abgesagt werden, führt das Spreekino im City-Center Spremberg (CCS) seinen Spielbetrieb fort. Darüber informiert das Lichtspielhaus auf seiner Facebook-Seite.

Spremberger Spreekino sieht Besucher ausreichend geschützt

Wie der Geschäftsführer, Michael Apel, mitteilt, wurden bereits im Vorfeld Maßnahmen zum Schutz der Besucher ergriffen, die über die Behördenmaßnahmen hinausgehen. „Glücklicherweise haben wir schon vor Wochen und noch vor dem großen Ansturm fünf neue Desinfektionsspender angeschafft.“

Darüber hinaus seien die Reinigungsintervalle im gesamten Kino erhöht worden, heißt es weiter. Die Einschränkungen bezüglich der Besucherzahlen von öffentlichen Einrichtungen wirken sich derweil auch auf das Kino aus. So sei das Personal instruiert worden, nicht mehr als 100 Leute in die Säle zu lassen. „Darüber hinaus wird auch darauf geachtet, zwischen den jeweiligen Gruppen ein paar Sitze freizulassen“, so Apel.

Ungeachtet dessen, wirkt sich die aktuelle Lage auch auf das Filmprogramm des Spreekinos aus. Laut Geschäftsführer hätten nämlich einige Verleiher ihre Filme zurückgezogen beziehungsweise die Premieren verschoben. So etwa die Neuauflage von „Mulan“, der zweite Teil von „A Quite Place“ oder der lang ersehnte neue Bond-Film „Keine Zeit zu sterben.“

Besucher des Spremberger Spreekinos können Tickets online kaufen

Um den direkten Körperkontakt von Gästen und Personal weiter zu minimieren, empfiehlt der Geschäftsführer, die Tickets vorab und somit bargeldlos auf der Homepage zu erwerben. „So steht auch in diesen Zeiten einer hoffentlich entspannten Filmvorführung nichts im Wege.“

Obwohl das laufende Programm weitestgehend ohne größere Einschränkungen weiterläuft, gibt es auch im Spreekino erste Absagen. So findet die für den 27. März angesetzte Uraufführung von „Mensch Egon“, ein filmisches Portrait über Egon Wochatz, nicht statt. „Da das Interesse, von meist älteren Leuten, so groß war und sie nun einmal zur Risikogruppe gehören, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“, erklärt Apel. Die Premiere werde zu einem gegebenen Zeitpunkt nachgeholt.