Als Kontrastprogramm gab es den Mähdrescher von Jürgen Schmelzer aus Graustein. Das gute Stück aus dem Jahr 1961 erregte ebenfalls große Aufmerksamkeit. Noch heute ist das Gefährt im Einsatz, in das Schmelzer einst einen 34 PS starken Käfer-Motor als Antriebsaggregat einbaute. "Etwas Pflege braucht das Fahrzeug schon, aber alles ist soweit noch Original", sagte Schmelzer und verwies auch auf die rote Farbe. Für die Überfahrt von Graustein nach Groß Luja brauchte Jürgen Schmelzer mit Tempo 9 etwas über eine halbe Stunde.

Auch die Treckerfreunde Branitz waren erstmals in Luja. Die 50 begeisterten Traktorenfreunde hatten einen stationären Mähdrescher aus den 30er-Jahren mitgebracht. Selbstverständlich funktioniert das Aggregat noch.

Der Gasthof ,,Stukkerland" hatte gute Blasmusik aufgefahren. Der 2008 eröffnete Gasthof wurde erstmals 1736 urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet soviel wie ,,auf dem wir anbauen und ernten". Im sorbisch/wendischen Sprachgebrauch heißt es übersetzt ,,das große Stück Land hinter Pfarrers Garten". Am 2. Oktober gibt es dort mit dem Schlachtfest ein nächstes Angebot außer der Reihe.