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| 01:02 Uhr

„Von einem Wettbewerb kann nicht die Rede sein“

Für Dr. Günter Seifert aus Welzow blieben nach dem Lesen des Beitrags „Kreis will mehr Arbeit bei Unternehmen finden“ (LR vom 27. Januar) noch einige Fragen offen.

Er schreibt an die Redaktion:
Glauben Sie wirklich daran, dass das "vor Eifer sprühende Team" im Kreis Spree-Neiße mehr Arbeit findet als andere ähnlich gelagerte Einrichtungen„ Hätten Sie doch lieber einmal gefragt, warum die 86 freien Stellen nicht besetzt sind, dann wären Sie auf die wahren Gründe gestoßen, warum die "armen Unternehmer" am Geldverdienen gehindert werden. Wieso lassen Sie sich vom Herrn "Albert" so "veralbern", dass Sie glauben, dass es zwischen der Agentur für Arbeitslose und dem sogenannten "Eigenbetrieb" einen positiven Wettbewerb gibt“ Die "Ware", die diese beiden Institutionen anbieten, ist viel zu verschieden, als dass man von Wettbewerb auch nur reden könnte. Wettbewerb wäre erst gegeben, wenn man einen zweiten Betrieb mit den gleichen Kompetenzen wie den "Eigenbetrieb" mit den gleichen Hartz-IV-Betroffenen zulassen würde. Versuchen Sie doch einmal zu ergründen, ob in den Agenturen für Arbeitslose in SPN seit 1. Januar mindestens 113 Bedienstete weniger beschäftigt sind? Es kann doch nicht hingenommen werden, dass 10 000 Kunden aus dieser Agentur jetzt nicht mehr zu betreuen sind und dafür nicht mindestens 113 Entlassungen stattgefunden haben.