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| 01:06 Uhr

Von der Bischofsmütze bis zum Seeigelkaktus

Spremberg.. Kakteen sind bekanntlich Sonnenkinder. Sie benötigen zum guten Gedeihen einen sonnigen Standort. André Kurtas

Nun war zwar das Wetter am Wochenende alles andere als hell und freundlich, doch die Mitglieder der Fachgruppe Kakteen und Sukkulenten des Spremberger Kulturbundes, die auch in diesem Jahr wieder Brandenburgs größte Kakteenausstellung zeigten, hatten sich im Speise- und Partyservice in der Forster Landstraße einen hellen und warmen Präsentationsort ausgesucht.
Gut 700 Besucher kamen zur Ausstellung, die mehr als 1000 verschiedene Pflanzen in über 180 Arten zeigte. „Ich interessiere mich in erster Linie für die vielen Blattkakteen, die gegenwärtig ja in voller Blüte stehen“ , erzählte Andrea Hulberg, die zu den Stammbesuchern der Schau zählt. Viel Interessantes erfuhren Neugierige von den Mitgliedern der Fachgruppe. So, dass die Kakteen perfekt im Wassersparen sind. Sie überstehen monatelange Trockenzeiten in ihrer Heimat. Von November bis März hat der Kaktus Winterruhe, er soll kühl bei etwa sechs bis 14 Grad Celsius im Keller, Treppenhaus oder Schlafzimmer stehen und ohne zusätzliche Wassergaben überwintern. Das bietet die beste Aussicht, dass die Kakteen auch jedes Jahr wieder blühen.
Sowohl altbekannte, wie auch neue Gattungen waren in der Spremberger Ausstellung zu sehen. Von der einfachen Bischofsmütze bis zum Seeigelkaktus wurde die ganze Bandbreite mit ihren einzelnen Unterarten und Hybriden gezeigt. Ein „alter Fuchs“ unter den Ausstellern war der Spremberger Werner Hansel, der angesichts der zahlreichen Besucher ein durchaus positives Fazit dieser Ausstellung ziehen konnte. Großen Zuspruchs erfreute sich auch die Pflanzenbörse. „Ich komme jedes Jahr aus Cottbus zur Spremberger Ausstellung, weil ich weiß, dass ich hier erstklassige Kakteen bekomme“ , so Jürgen Hördler.
Wer sich näher mit diesen stacheligen Schönheiten beschäftigen will, kann sich jeden dritten Dienstag im Monat zu den Kakteen-Fachleuten hinzugesellen, die sich um 19 Uhr beim Spremberger Kulturbund treffen.