ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:52 Uhr

Von der Alarmierung bis zum Einsatzort in sechs Minuten

Spremberg. Nach dem Beitrag „Feueralarm im Bürgerhaus“ herrscht nicht nur bei den freiwilligen Feuerwehrleuten, sondern auch bei einigen Sprembergern Aufregung. Der Grund: die lange Zeitspanne bis zum Eintreffen der Einsatzfahrzeuge auf dem Marktplatz. kg



Am 30. Mai um 19.50 Uhr hat eine Brandmeldeanlage im Bürgerhaus Alarm ausgelöst. Es stellte sich später als Fehlalarm heraus. Die Sitzung des Bauausschusses musste nach einigen Irritationen unterbrochen werden, die Teilnehmer räumten das Haus. Dazu erklärt Ordnungsamtsleiter Frank Kulik: "Die Freiwillige Feuerwehr Spremberg ist um 20.01 Uhr von der Leitstelle Spree-Neiße alarmiert worden. 20.07 Uhr war das erste Einsatzfahrzeug vor Ort." Über die Brandmeldeanlage des Bürgerhauses wird der Wachschutz alarmiert. Der Notruf läuft also nicht, wie viele Spremberger vermutet haben, direkt bei der Leitstelle in Cottbus auf. Im Fall des Fehlalarms im Bürgerhaus, ist die Leitstelle über Handy informiert worden.

Das Rettungsdienstgesetz des Landes Brandenburg schreibt vor, dass jeder Einsatzort an öffentlichen Straßen in 95 Prozent der Fälle innerhalb von 15 Minuten erreicht werden muss.