ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 20:12 Uhr

Tag der offenen Tür
Vom Schwarzlichttheater bis zu den Naturwissenschaften

Der fünfjährige Max ist neugierig auf die vielen Lehrmodelle im Biologieraum. Die Sechstklässlerin Carolin (12) erklärt ihm mehr über das Lehrmodells des Zahns.
Der fünfjährige Max ist neugierig auf die vielen Lehrmodelle im Biologieraum. Die Sechstklässlerin Carolin (12) erklärt ihm mehr über das Lehrmodells des Zahns. FOTO: Anja Guhlan
Haidemühl. Heidegrundschule in Haidemühl öffnete ihre Türen und gewährt Einblicke in Schulalltag.

In zwei Aufführungen führten Schüler ein Schwarzlichttheater auf, das im Neigungsunterricht einstudiert wurde. Im Biologieraum der Schule wurden  viele Lehrmodelle aufgestellt. Mit viel Neugier stellten Kindergartenkinder zahlreiche Fragen zu den Lehrmodellen.

Die Sechstklässlerin Carolin (12) erklärt dem fünfjährigen Max etwas aus dem Biologieunterricht. Das Fach Biologie allerdings verschmilzt seit Neuestem mit Physik zu den Naturwissenschaften. „Ich mache eigentlich ganz gerne Bio“, meint Carolin. Das Lernen an der Grundschule macht ihr Spaß und die Lehrmodelle erklärt sie fehlerfrei. Das beeindruckt Max Mutter Dorothee Kornisch. „Meine Tochter besucht bereits auch diese Schule und für das zweite Kind soll es wahrscheinlich ebenso diese Schule sein. Der Weg zur Schule wäre kurz, die Lehrer sind nett, die Lehrinhalte zufriedenstellend und die Ausstattung okay“, meint sie.

In einem Raum im Erdgeschoss liest der sechsjährige Fillin seiner Mutter gerade die Silben „Mi-mu-mo“ vor. In der Grundschule wird seit einigen Jahren die Silben-Methodik im Deutschunterricht angewandt, um Kindern das Lesen und Schreiben beizubringen, wie Deutsch­lehrerin Doreen Schöne erklärt. Fillin will zeigen, was er in den ersten acht Schulwochen bereits gelernt hat. Mutter Lysann Lemanski aus Sellessen zeigt sich zufrieden: „Nach den ersten acht Wochen kann ich noch kein genaues Fazit ziehen. Aber was ich bisher sehe und erlebe, stellt mich zufrieden.“

Laut Schulleiterin Dana Rehklau will die Schule demnächst „medienfit“ werden. Ein Förderantrag ist bereits gestellt und positiv beschieden worden: „Nun warten wir noch auf den offiziellen Förderbescheid, dann kann die Anschaffung von einer neuen Tafel und Tablets für den Unterricht beginnen.“ Auch der Hortanbau wird demnächst seinen Abschluss finden. „Geplant ist, Anfang November die neuen Räumlichkeiten zu beziehen“, erklärt Hortleiterin Regine Funke. Dann könnten 140 statt wie bisher 130 Kinder betreut werden. Immer noch in der Planungsphase steckt die Schule im Projekt neue Laufbahn, wofür sich der Förderverein bereits seit Jahren einsetzt.  „Auch Ehrenamtliche, die die Arbeitsgemeinschaften der Ganztagsschule weiterhin abdecken oder neue Angebote bieten können, werden permanent gesucht“, erklärt Schulleiterin Rehklau. Derzeit bietet die Schule zehn AG mit  verschiedenen Kooperationspartnern an. Der Hort ergänzt das Ganztagsangebot mit sieben AG.

Derzeit werden  170 Schüler  von zwölf Lehrkräften unterrichtet. Die Schulleiterin zeigt sich zufrieden mit der Personaldecke: „Wir sind gut aufgestellt.“  Spielraum gebe es bei den Schulbusfahrzeiten. „Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten sind so getaktet, dass es früh und bei Abfahrt aus der Schule mitunter sehr hektisch wird.“

(mat)