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| 01:00 Uhr

Volleyball Forster führen die Spree-Neiße-Liga an

Schon fast traditionell hat die Spree-Neiße-Liga ihren Spielbetrieb sehr spät gestartet. Mit neun Mannschaften wird in drei Runden um den Titel gespielt. Neben den Gubener Füchsen und Schmetterlingen sind die Forster Vertretungen Rot-Weiß, Textil und Sonix am Start. Die Spremberger Vertreter sind Adler 90, Wirthsleute und SSV Flattermann. Komplettiert wird die Liga durch die Mannschaft des SV Döbern. Von Andreas Paschwitz

Spree-Neiße-Liga
Diese sind aus der Landesklasse in die Spree-Neiße-Liga gewechselt. Die Flying Steps haben ihrerseits den Weg in die Landesklasse gewählt.
Die Mannschaft des SSV Flattermann kann auf den gleichen Spielerstamm zurückgreifen, wie in den letzten Jahren. Verletzungsbedingt musste Maik Balzer ausscheiden, dies ist im Angriff eine Schwächung. Oliver Ring spielt für die Flying Steps in der Landesklasse und ist daher nur bedingt einzusetzen, da mit Robert Müllers, Alex Hertel, Stefan Lehmann und Christoph Tabel vier recht hochkarätige höherklassige Angreifer zur Verfügung stehen. Im Spiel ist jedoch der Einsatz von nur einem höherklassigen Spieler erlaubt.
Die Mannschaft des SSV hat daher ihre Zielstellung für die Serie auch deutlich reduziert. Gelang es bisher immer eine vordere Platzierung zu erzielen, will man in dieser Serie mitspielen und nicht am Ende der Tabelle landen. Als Meister der letzten Serie haben die Wirthsleute mit Marian Rühlemann auch ihren wirkungsvollsten Angreifer krankheitsbedingt verloren. Auch sie dürften es schwer haben, den Meistertitel zu verteidigen.
Favoriten sind recht eindeutig Rot-Weiß Forst und die Gubener Füchse. Auch SV Döbern sollte mit seiner Landesklassenerfahrung um den Titel mitspielen. Schwer einzuschätzen ist Sonics Forst. Diese Mannschaft ist aus der jungen Truppe des Gymnasiums Forst hervorgegangen.
Am 28. Oktober wurde der erste Spieltag ausgetragen. In Döbern trafen Rot-Weiß Forst und SSV Flattermann auf die Gastgeber. Im ersten Spiel trafen Döbern und die Flattis aufeinander. Recht schnell waren die Döberner im Vorteil und sie konnten ungefährdet einen 25:16 Satzgewinn erzielen. Bei den Flattermännern lief sozusagen alles schief. Die Angreifer konnten sich nicht durchsetzen und die Blockabwehr verdiente dieses Wort nicht und in der Annahme gab es viele Fehler. Im zweiten Satz dann ein anderes Bild. Durch zwei Schiedsrichterentscheidungen ließen sich die Döberner aus dem Konzept bringen. Plötzlich waren sie völlig von der Rolle und verloren ihrerseits mit 25:13. Den Tiebreak konnten die Flattermänner mit 15:10 gewinnen.
Im anschließenden Spiel gegen Rot-Weiß Forst verloren die Flattermänner den ersten Satz mit 25:22. Im zweiten Satz konnte ein knapper 25:23-Satzgewinn verbucht werden. Wieder musste der Tiebreak entscheiden. In diesem hatte Rot-Weiß Forst deutlich mehr vom Spiel und konnte ein ums andere Mal die Angriffe der Flattermänner abblocken. Mit 15:8 fiel der Sieg deutlich, aber auch in dieser Höhe verdient aus.
Im abschließenden Spiel konnte Rot-Weiß auch gegen Döbern die mannschaftliche Geschlossenheit demonstrieren. Sie gewannen ungefährdet mit 25:19 und 25:18 gegen die ebenfalls nicht schlecht spielende Mannschaft des SV Döbern.
In Spremberg trafen Textil Forst und die Gubener Schmetterlinge auf die Gastgeber von Adler 90. In den Spielen konnte Textil Forst gegen beide Gegner gewinnen. Adler 90 seinerseits konnte das Spiel gegen die Gubener Schmetterlinge erfolgreich gestalten.
Die Spiele bei Sonics Forst wurden um eine Woche auf heute (4.11.) verlegt.
An der Tabellenspitze sind nach diesem 1. Spieltag die beiden ungeschlagenen Mannschaften von Rot-Weiß und Textil Forst.
Bereits am 9. November um 19 Uhr kommt es in der Sporthalle Gartenstraße zum Aufeinandertreffen der drei Spremberger Mannschaften. Komplettiert wird der Spieltag am 11. November mit den Begegnungen in Forst zwischen Sonics, Textil Forst und SV Döbern und in Guben mit dem Lokalderby zwischen den Schmetterlingen und den Füchsen sowie mit Rot-Weiß Forst.