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| 16:21 Uhr

Delegiertenkonferenz für Cottbus und Spremberg
Volkssolidarität Lausitz setzt auf engere Zusammenarbeit

 Melanie Federau ist Geschäftsführerin der Volkssolidarität Lausitz. Sie setzt auf eine vertrauensvolle und offene Kommunikation zwischen haupt- und ehrenamtlichen Helfern.
Melanie Federau ist Geschäftsführerin der Volkssolidarität Lausitz. Sie setzt auf eine vertrauensvolle und offene Kommunikation zwischen haupt- und ehrenamtlichen Helfern. FOTO: Volkssolidarität / Luise Dahley
Cottbus/Spremberg. Die Bindung zwischen Ehrenamt und Hauptamt wird verstärkt. Neue Beiratsmitglieder sollen dabei helfen.

Einen neuen Beirat haben die 72 Delegierten Im Verbandsbereich Lausitz der Volkssolidarität am Mittwoch gewählt. Neu in dem achtköpfigen Beirat sind Christina Schönherr  und Renate Hildebrandt  aus Spremberg sowie Rosemarie Fritsch aus Cottbus. „Damit ergeben  sich neue Erfahrungen und Fachkenntnisse, die in den Entwicklungprozess des Verbandsbereiches Lausitz einbezogen werden können und ihn damit sehr unterstützen“, so Geschäftsführerin Melanie Federau. Beirat und Geschäftsführung werden gemeinsam den 75. Jahrestag der Volkssolidarität im Oktober 2020 vorbereiten.

Beiratsvorsitzende Monika Meißner wies  auf die veränderten Rahmenbedingungen hin und dankte vor allem den Mitgliedern, die in den 66 Ortsgruppen in Cottbus und in Spremberg als Vorstandsmitglieder oder  Ansprechpartner seit Ende ihre Arbeit aufgenommen haben oder  ihr ehrenamtliches Engagement für die Mitglieder fortsetzen. Die vielfältige und ergebnisreiche Tätigkeit der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte der Volkssolidarität finde auch zunehmend mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung. Insgesamt gebe es 300 ehrenamtliche Mitarbeiter, außerdem noch 120 hauptamtliche Mitarbeiter. Der Verband betreibt Sozialstationen, Tagespflegen, Kitas, Begegnungsstätten, Mahlzeitendienst, Freiwilligenagentur und Jugendclubs, hat aber aufgrund der Alterstruktur eine rückläufige Mitgliederentwicklung zu verzeichnen. Mit einer offenen und  vertrauensvollen Kommunikation zwischen Haupt- und Ehrenamt, so Geschäftsführerin Melanie Federau, konnte die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Cottbus und Spremberg sowie auch zwischen Mitgliederverband, Sozialstationen und der sozialpolitischen Interessenvertretung spürbar verbessert werden.