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| 03:05 Uhr

Verlust wiegt doppelt schwer

Empört zeigen sich mehrere Spremberger Stadtverordnete, weil SPD-Fraktionschef Andreas Lemke seine Sorge vor einer Umsiedlung aller Proschimer Bürger nach Terpe äußert. Dabei taugen seine Einwände kaum dazu, einen handfesten Streit vom Zaun zu brechen.

Eine Stadtverordnetenversammlung ist schließlich dazu da, dass die Vertreter der politischen Fraktionen offen miteinander reden.

Allerdings könnte Andreas Lemke mit seinen Worten eine Diskussion anschieben, die sich einer ergiebigeren Frage widmet: Warum nur wirken so viele politische Debatten in der Welzower Region so hitzig und unversöhnlich? Ein Grund mag aus der Tatsache herrühren, dass Tausende Menschen in den vergangenen Jahrzehnten ihren Arbeitsplatz verloren haben und sich entwurzelt fühlen. Deshalb dürfte der drohende Verlust ihrer Heimat doppelt schwer wiegen. r.wappler@lr-online.de