Von Annett Igel-Allzeit

Die Bahnhofstraße in Spremberg soll noch in diesem Frühjahr eine neue Asphaltschicht bekommen. „Es ist nur eine dünne Schicht in Kaltbauweise“, erklärt Doritha Drews, Sachgebietsleiterin für Grünwesen und Tiefbau. Auf einen grundhaften Ausbau wird seit Jahren gewartet. Als die Spremberger 2008 hofften, eine Landesgartenschau austragen zu dürfen, haben die Stadtverordneten fürs Vorziehen der Planung einer Sanierung der Bahnhofstraße plädiert. Schließlich wäre das Gartenschau-Gelände von der Bahnhofstraße durchzogen worden. 2009 sollte gebaut werden. Dazu kam es nicht – wie es zur Laga in Spremberg nicht kam.

Je nach Witterung bewege sich Ende April/Anfang Mai die Feinfräse auf 700 Metern Länge und 8,20 Metern Breite über die Bahnhofstraße zwischen Brücke und der Einmündung Schillerstraße. Danach werde die Asphaltschicht eingebaut. „Das Granitkleinpflaster auf der Brücke“, so Doritha Drews, „werden wir teilweise umpflastern, um die Bodensenken zu entschärfen.“ Die Umpflasterung soll im Anschluss an die Deckensanierung erfolgen.

Die Bodensenken auf der Brücke über die Kleine Spree machen den Straßenverkehr für die Anwohner laut und für die Verkehrsteilnehmer gefährlich. Doch sie muss gepflastert bleiben, denn sie steht mit ihren Brückenhäuschen, den drei Bögen und der Treppe unter Denkmalschutz. Sie war 1928 erreichtet worden. Ein Bild vom Brückenbau kann im Niederlausitzer Heidemuseum betrachtet werden.

Vier bis fünf Tage werde die Instandsetzung voraussichtlich dauern, sagt Doritha Drews. „Derzeit gehen wir von einer abschnittsweisen und halbseitigen Sperrung aus.“ Auch die Werkstraße zwischen Sabrodter Straße und Nordgraben in Terpe, der Schulbezirk zwischen Muskauer Straße und August-Bebel-Straße in Spremberg und die Straße An der Schule zwischen der Straße des Kindes und Rungestraße in Schwarze Pumpe sollen jetzt saniert werden.