Bei Sonnenschein sind die Spremberger Kanuten der SG Einheit zu ihren ersten Trainingseinheiten im Freien gestartet. Mit genügendem Abstand und Einhaltung der Hygienevorschriften. Den Startschuss dafür gaben Göran Winter als Abteilungsleiter Kanu, die Stützpunkttrainerin Berit Klaua sowie die Übungsleiterin Kerstin Sommer.
250 Kanuten gehören in Spremberg der Abteilung Kanu an. Aufgrund der Corona-Krise hatten sie ihr Training am 16. März einstellen müssen. Viele Sportler versuchten im Heimtraining fit zu bleiben. Seit dem 15. Mai geht es langsam wieder los.

Leistungssportler hält sich in der Heimat fit

Mit dabei ist auch der Leistungssportler Ole Magnus Maurer. Er kann die Sportschule noch nicht besuchen. Normalerweise wäre der Elftklässler jetzt in der Sportschule Potsdam. Da er dort im Internat wohnt, das in der Corona-Krise noch geschlossen ist, kann er nicht in die Schule. So hält er sich zu Hause fit. Er joggt, fährt Fahrrad und Inliner und trainiert zu Hause die Muskeln. Die Einladung seines Heimatvereins zum Trainingsbeginn nahm der Spremberger Kanute gern an. Nach der Erwärmung auf dem Rasen geht es aufs Wasser. Mit eineinhalb Metern Abstand dürfen die Kanufreunde derzeit nur im Einer paddeln.
Stützpunkttrainerin Berit Klaua hofft, dass es mit den Wettkämpfen im September losgehen kann. Bis Ende Juni ist alles abgesagt, dann beginnen die Sommerferien. Um größere Gruppen zu verhindern, gibt es Auflagen. Die Mädchen und Jungen dürfen nicht ins Bootshaus. Sie müssen zu Hause duschen. Auch die Hallennutzung ist noch tabu.