ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:56 Uhr

Verein will Spremberger für Landesgartenschau-Idee begeistern

Vereinschef Frank Meisel (r.) und Vorstandsmitglied Markus Füller präsentieren die neue Internetseite des Laga-Vereins.
Vereinschef Frank Meisel (r.) und Vorstandsmitglied Markus Füller präsentieren die neue Internetseite des Laga-Vereins. FOTO: C. Würz
Spremberg. Der Förderverein zur Durchführung einer Landesgartenschau in Spremberg (Laga-Verein) ist seit dieser Woche auch im weltweiten Netz zu finden. Vereinsvorsitzender Frank Meisel präsentierte die neue Internetseite des Vereins, die von Vorstandsmitglied Anja Kießlich erarbeitet wurde. Catrin Würz

Unter www.laga-spremberg.de stellt der Verein darin seine aktuellen Projekte wie das Lapidarium, die Sanierung des Jugendstil-Brunnens und den Wiederaufbau des Sängerblick-Pavillons im Stadtpark auf dem Georgenberg vor.

Hauptziel des Vereins mit knapp 40 Mitgliedern ist und bleibt es jedoch, eine Brandenburgische Landesgartenschau nach Spremberg zu holen. Im Jahr 2019 wäre die nächste Chance dafür - die Jahreszahl hat die Landesregierung für eine nächste Auflage des Gartenfestes in Aussicht gestellt. "Wir möchten, dass diese Schau in Spremberg stattfindet. Und dafür bereiten wir schon jetzt einige Grundlagen vor", erklärt Frank Meisel. Neben den begonnenen Verschönerungsprojekten im Spremberger Stadtpark gehören auch die Arbeiten an einer Konzeption für eine Landesgartenschau in der "Perle der Lausitz" dazu. "Vor allem ist es uns jedoch wichtig, die Spremberger und die Stadtpolitik für unsere Idee zu begeistern und die Akzeptanz und Unterstützung einzuwerben", ergänzt Vorstandsmitglied Markus Füller. "Denn ohne den Rückhalt der Bürger und der Kommunalpolitik geht es nicht."

Voraussichtlich noch vor dem Sommer will der Laga-Verein daher eine Auftaktveranstaltung für die öffentliche Diskussion zur Landesgartenschau-Idee veranstalten. Diese Debatte soll im Bühnenhaus der sanierten Spremberger Freilichtbühne stattfinden. "Wir werden dort darstellen, welche Voraussetzungen, welche infrastrukturellen Maßnahmen für eine Laga notwendig sind. Und wir werden zeigen, dass Spremberg rund um Stadtpark, Festgelände und Freilichtbühne sehr gute Gegebenheiten vorweisen kann. Darüber hinaus geht es auch um die Nachhaltigkeit dieser Veranstaltung", erläutert Frank Meisel. Eine gründlich geführte öffentliche Debatte ist notwendig, weil letztlich die Stadt Spremberg die Bewerbung für die Landesgartenschau abgeben und die Mehrheit der Bürger dahinter stehen muss. Möglicherweise muss das Votum der Einwohner mit einer Bürgerbefragung bestimmt werden.