Hannah Schollmeier möchte deutlich hervorheben, dass Mitglieder des Spremberger Jugendbeirates beim Verlassen der Schule keineswegs zwangsläufig aus dem Beirat ausscheiden. Dieser Eindruck sei nämlich vielfach entstanden, als sich Benny Stobinski (DNG) für eine Änderung der Hauptsatzung eingesetzt habe, erklärt die Sprembergerin. Im RUNDSCHAU-Beitrag „Sprembergs Jugendbeirat soll schneller nachbesetzt werden“ spricht der Kommunalpolitiker nämlich davon, dass dieses Ehrenamt für junge Leute noch attraktiver sei, müssten sie nicht erst „Jahre“ warten, bis sie offiziell bestätigt würden.

Hannah Schollmeier wirft ein: „Eine Bestellung der Neumitglieder kann meines Erachtens nicht nur alle fünf Jahre stattfinden, also wenn sich das neu gewählte Stadtparlament konsolidiert hat, sondern bei jeder SVV. Auch können Mitglieder jederzeit wieder aussteigen.“ Darüber hinaus möchte Hannah Schollmeier den „jungen“ Sprembergern nochmals deutlich machen, dass man sich auch ohne eine Mitgliedschaft im Beirat engagieren könne. „Wir sind immer offen für neue Denkanstöße und da wäre es doch unklug, diesen Input nur auf Mitglieder zu beschränken.“ Mit dem neuen Rat ist diesmal auch eine Schülerin der Berufsorientierenden Oberschule Spremberg (BOS), sowie der Oberschule in Schleife, Mitglied des Gremiums.

Das Beiratsmitglied hofft derweil, so noch mehr Schüler in verschiedenen Lehranstalten für die Arbeit im Jugendbeirat gewinnen zu können. Auch dieser Punkt spricht gegen die mehrfache der Spremberger AfD, dass der Rat nur aus Schülern des Gymnasiums besteht. Auch wenn diese Mutmaßungen bereits mehrfach von Stadtparlamentariern entkräftet wurde. Um das Netzwerk des Jugendbeirats weiter auszubauen, wird Kontakt zu zahlreichen, örtlichen Vereinen aufgenommen. „Dort engagieren sich ja ebenfalls viele Jugendliche und auch diese mit ins Boot zu bekommen, kann für den Jugendbeirat nur förderlich sein.“