Sowohl beim reinigenden Bad in geselliger Gemeinschaft mit dem Bekannten darf das Quietsche­entchen nicht fehlen, noch beim Singen und Musizieren weihnachtlich-gemütsvoller Weisen der beiden Haustiere.

Die Protagonisten, zwei offenbar gut situierte Herren im mittleren Alter mit Namen Müller-Lüdenscheidt und Dr. Klöber, sitzen gemeinsam in einer zu einem Hotelzimmer gehörigen Badewanne. Elefant Wendelin und Hund Wum machen es sich auf dem Sofa bequem. Loriots Sketche kennt heute wohl jeder. Aus dem Badewannensketch sind längst die Aussagen „Aber ich kann länger“ und „Die Ente bleibt draußen“ zu geflügelten Worten geworden. Wendelin und Wum schuf Loriot einst eigens für Showmaster Wim Thoelke und seine unvergessene Sendung „Der Große Preis“.

Die Sammelleidenschaft hat den Spremberger Hausarzt vor mehr als vier Jahrzehnten gepackt und lässt ihn seitdem nicht mehr los. Inzwischen hat Gerd Rust tausende Nussknacker zusammengetragen. Sein größtes Exemplar, ein über zwei Meter großer Soldat, steht in seiner Praxis, ergänzt von zahlreichen kleineren hölzernen Gesellen, die in Reih und Glied in Vitrinen untergebracht sind. Auch in Ausstellungen wurden Teile seiner Sammlung bereits gezeigt.

Die besonderen Schätze bewahrt Gerd Rust zu Hause auf. Sein ältester Nussknacker ist eine 190 Jahre alte Napoleon-Figur.