"Das sieht dort wirklich schlimm aus. Da muss sich die Stadt Spremberg schämen", so der Spremberger.

Doch der Müll liegt dort schon länger, bestätigt Frank Kulik, Fachbereichsleiter für Ordnung und Sicherheit im Spremberger Rathaus. Er habe das Problem schon an den Landkreis Spree-Neiße gemeldet. Die RUNDSCHAU hatte erste Hinweise zur wilden Entsorgung am Pfortenplatz bereits am 15. Mai bekommen. "Mich überrascht, dass der Müll noch nicht beräumt wurde", so Frank Kulik. Der Glascontainerstandort gehört dem Landkreis Spree-Neiße. Der Eigenbetrieb für Abfallwirtschaft muss ihn reinigen und auch den wilden Müll entsorgen. Und es sei Sache der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde, den Verursacher zu ermitteln, erklärt Frank Kulik.

Wie Susanne Neuer, Leiterin des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft Spree-Neiße, bestätigte, habe sie den Fall schon registriert. "Wir werden auch versuchen, alles so schnell wie möglich zu beräumen. Aber aufgrund der Menge ist das nicht einfach", erklärte sie am Mittwoch auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Sie hofft, dass sich noch Hinweise auf den Verursacher finden lassen.

Entsorgt wurden unter anderem ein Waschbecken, Plastikschüsseln und Wäschekörbe. Ein rosa Lampenschirm, Gummistiefel, ein Teddybär und ein kleines Tischfußballspiel liegen hinter den Containern. Und der Vergleich der Fotos aus dieser und der vergangenen Woche zeigt, dass der Berg wächst und schon durchsucht wurde.