Mit einem Blumenstrauß überrascht Frank Kulik, Fachbereichsleiter Bürgerservice in der Stadtverwaltung, seine Mitarbeiterinnen im neuen Bürgerbüro. Es öffnete am Dienstagmorgen erstmals an der Schloßstraße – nach nur drei Monaten Planung und Renovierung in enger Absprache mit dem Vermieter GeWoba und regionalen Firmen. „Sechs Netzanschlüsse braucht hier jeder Arbeitsplatz“, so Administratorin Ricarda Kruß. Eine Glasfaserleitung wurde vom sanierungsbedürftigen Bürgerhaus ins neue Büro gelegt. Renate Drocholl beschriftet die neuen Schlüssel – bis erste Bürger kommen. Es sind die Eheleute Beatrix und Robert Lehmann. „Wir mussten uns kurz orientieren. Aber die Mädels hier sind so nett wie vorher“, so Beatrix Lehmann lachend.

Samstag bleibt vorerst geschlossen

Der sprechende Kassenautomat steht in einem Extraraum und „plappert“ nicht mehr dazwischen. Der Nummern-Automat hängt links neben dem Eingang. Gewöhnen müssen sich alle an die Türöffner. Rund 15 000 Bürger besuchen im Jahr das Büro, so Kulik. An zwei Plätzen arbeiten Kolleginnen der Wohngeldstelle, einen Schreibtisch hat die Sachgebietsleiterin, drei Plätze bilden den Office-Bereich fürs Pass- und Meldewesen. Nur samstags bleibt das Bürgerbüro noch geschlossen. „Das liegt an der angespannten Personalsituation. Die Ausschreibung lief erfolgreich. Doch erst im April entspannt sich die Lage“, so Kulik. Geöffnet hat das Bürgerbüro montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags 8 bis 12 und 13 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr.