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| 18:54 Uhr

Spree-Neiße-Kreis
Kreis erwägt Umzug des Jobcenters in Spremberg

Spree-Neiße. Varianten sollen Anfang 2019 vorgestellt werden.

Der Landkreis Spree-Neiße wartet in Zusammenhang mit einem Umzug des Jobcenters auf ein Angebot der Stadt Spremberg zur Anmietung eines noch genutzten Schulgebäudes in Innenstadtnähe. Darüber informierte Landrat Harald Altekrüger (CDU) diese Woche den Kreistag. Man warte auf die entsprechende Kostenanalyse, so Landrat Harald Altekrüger. „Wir kennen unsere Kosten“, so Altekrüger mit Verweis auf da kreisliche Schulgebäude in Trattendorf, das zum Höhepunkt des Flüchtlingszuzugs als Unterkunft umgebaut wurde. Die Spremberger Kreistagsabgeordnete Christiane Schönherr (Vereinte Sozialgemeinschaft) hatte gefragt, wie es um die Nutzung des Gebäudes stehe. Für die ehemalige Zweigstelle des kreislichen Gymnasiums gebe es „verwaltungsinterne Überlegungen“, so Altekrüger.

Überlegungen der Stadt Spremberg im Hinblick auf eine Berufsbildungsstätte würden vom Partner nicht weiter verfolgt. Altekrüger machte deutlich, dass er eher die beiden kreislichen Oberstufenzentren in Forst und Cottbus stärken würde. Im ersten Quartal soll es genauere Aussagen geben.

Aus den Reihen der Kreistagsabgeordneten gab es Kritik, dass selbst im zuständigen Werksausschuss bislang nicht über Umzugsüberlegungen berichtet wurde. Es gehe auch um die Erreichbarkeit, spielte der SPD-Abgeordnete Jörg Rakete auf die etwas abseits gelegene Lage der kreislichen Immobilie in Trattendorf an.

(js)