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Spremberg
Umleitung übers Weiße Wehr wird sicherer

Die Brücke an der Wendenstraße fehlt den Sprembergern. Ihre alten Träger werden abgerissen, sobald der Wassserstand der Spree noch etwas gesunken ist.
Die Brücke an der Wendenstraße fehlt den Sprembergern. Ihre alten Träger werden abgerissen, sobald der Wassserstand der Spree noch etwas gesunken ist. FOTO: Annett Igel-Allzeit / LR
Spremberg. Nach Brückenabriss in der Wendenstraße laufen Messungen an einem Probepfeiler im Spreebett.

) Den Sprembergern fehlt die Brücke in der Wendenstraße. Radfahrer, die nun über das Weiße Wehr ausweichen, schauen fragend zur Brückenbaustelle hinüber. Aber dort tut sich derzeit nichts. Wie die Sachgebietsleiterin Doritha Drews erklärt, ist ein Probepfeiler für die neue Brücke gegründet worden. Sobald der Beton des Pfeilers hart ist, laufen Messungen, die den Statikern sagen, ob der Pfeiler fest genug steht und ob er die geplante Brücke auch trägt. „Diese Ergebnisse müssen wir nun abwarten“, sagt Doritha Drews.

Die alten Brückenträger, die wie brüchige Zähne aus der Spree ragen, werden abgerissen, sobald der Wasserstand wieder etwas gesunken ist. „Da müssen wir jetzt kein Risiko eingehen oder einen zusätzlichen Aufwand betreiben“, so die Sachgebietsleiterin.

Aber gearbeitet wurde am gestrigen Mittwoch um so eifriger an der Umleitung über das Weiße Wehr. Sie wird derzeit verstärkt von Fußgängern als auch von Radfahrern auf ihren Wegen zur Schule, zur Arbeit oder zum Einkauf genutzt. Weil es inzwischen aber früh dunkel wird, war die mangelhafte Beleuchtung aufgefallen. Wie Claudia Noack von der Fraktion „Die nächste Generation“ im jüngsten Bauausschuss anmerkte, sei die Kurve zwischen Weißem Wehr und dem Domizil der Kanuten schlecht ausgeleuchtet.

Zwei zusätzliche Laternen sind inzwischen von der Tiefbaufirma Sallmann am Weg zwischen der Gartensparte „Ölsträucher“ und der kleinen Kreuzung Wendenstraße/Gartensparte „Klein Venedig“ gesetzt und einbetoniert worden, so dass sich die Stadtwerke Spremberg anschließend um den Stromanschluss kümmern konnten. Eine weitere Laterne erhellt den Radweg am Ufer der Kleinen Spree, der zur Muskauer Straße führt, Einige bestehende Lampen, so Claudia Noack, müssten lediglich freigeschnitten werden, damit ihr gesamter Lichtkegel wirken kann. Auch darum will sich die Stadtverwaltung kümmern. Zudem soll im Winter das Hinweisschild „Kein Winterdienst“ für die Strecke nicht gelten. „Wir haben den Weg in den Winterdienst aufgenommen“, bestätigt Doritha Drews.