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| 09:55 Uhr

Reaktion in Spree-Neiße auf die Trockenheit
Tagsüber kein Wasser aus der Spree mehr nehmen

Spree-Neiße. Der Landkreis Spree-Neiße untersagt die Wasserentnahme aus Oberflächengewässern ab Samstag.

Der Landkreis Spree-Neiße wird mit der Bekanntgabe ab Samstag per Allgemeinverfügung ein zeitlich beschränktes Wasserentnahmeverbot für private Wasserentnahmen aus der Spree und ihren Zuflüssen erlassen. Darüber informierte die Kreisverwaltung am Donnerstag. Demnach ist die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mit einer Pumpvorrichtung in der Zeit von 6 bis 21 Uhr untersagt. Von diesem Verbot betroffen sind die Städte Spremberg und Drebkau, die Gemeinden Neuhausen/Spree und Kolkwitz sowie die Ämter Peitz und Burg. Zuvor hatte schon die Stadt Cottbus ein entsprechendes Verbot erlassen.

Die aktuelle Abflusssituation in den Fließgewässern und die anhaltende trockene Wetterlage mache Maßnahmen erforderlich, um ein weiteres Absinken der Wasserspiegel zu verhindern, teilte die Kreisverwaltung mit. Damit soll erreicht werden, dass der ökologisch erforderliche Mindestabfluss unterhalb des Spreewaldes gewährleistet wird. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Spree-Neiße appelliert an eine sparsame Verwendung des in diesen Tagen so kostbaren Wassers.

Wie lange dieses Wasserentnahmeverbot aufrechterhalten wird, steht laut Kreisverwaltung bisher noch nicht fest. In Abhängigkeit der meteorologischen Situation werde gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt Brandenburg über die weiteren Schritte entschieden.

(js)