Nach Angaben von Doritha Drews, Sachgebietsleiterin Friedhöfe und Grünwesen, finden im Jahr durchschnittlich 250 Trauerfeiern auf diesem städtischen Friedhof statt.
Vieles hat sich an dem Gebäude, das im Jahr 1976 errichtet worden war, verändert. Am augenfälligsten ist im Außenbereich der gelbe Asphalt, der die Halle umgibt und auf dem gesamten Weg zum Eingang verlegt worden ist. Ergänzt wurde er mit Lichthockern am Rand, die zum Verweilen einladen.
Aber auch im Inneren sei das Haus komplett überholt worden, wie Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU) während der Übergabe erklärte. So habe die Halle neue Fenster und Türen erhalten. Die Heizungsanlage sei erneuert worden, genauso wie der Sanitärtrakt und die Beschallung. Darüber hinaus habe es umfangreiche Natursteinarbeiten gegeben. Aber auch das Dach ist Schulze zufolge repariert worden. Die Sanierung des Aufenthaltsraumes für die Beschäftigten sowie die Neugestaltung des Schauraumes gehörten ebenfalls zu den Leistungen.
Ein Blickfang in der Trauerhalle ist die künstlerische Glasgestaltung. "Diese Scheiben wurden per Hand gestrahlt und haben damit eine sehr schöne Optik nach draußen geschaffen. Jetzt ist nur noch die neue Bestuhlung in dem Gebäude vorgesehen, dann ist alles komplett fertig", sagte Doritha Drews. (ma)