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Spremberg
Trattendorf besitzt nun moderne Kindertagesstätte

Doreen Augat (links) und Josefine Pusch von der Kita Bummi freuen sich über die modernisierten Räume.
Doreen Augat (links) und Josefine Pusch von der Kita Bummi freuen sich über die modernisierten Räume. FOTO: René Wappler / LR
Spremberg. Mitarbeiter und Besucher weihten nach Umbau im Wert von einer halben Million Euro das sanierte Gebäude ein. René Wappler

Am Eingang standen die Besucher Schlange: Die Mitarbeiter der Kindertagesstätte Bummi in Spremberg haben am Donnerstag das modernisierte Gebäude eingeweiht. Eine halbe Million Euro kostete die Sanierung.

Die Kindertagesstätte gehört zum Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes. Dessen Geschäftsführerin Brigitte Kröger erklärte vor dem Rundgang durch das Haus: „Dankbaren Herzens ziehen Erzieher und Kinder wieder ein, dankbar dafür, dass aus einer kleinen Elektroreparatur eine große Sanierung wurde, die dringend notwendig war.“ Auch in den vergangenen Wochen begannen nach ihren Worten noch Aktionen wie der Austausch von Mobiliar, das bis zu 60 Jahre alt war. „Alle diese kleinen Dinge, die letztendlich doch viel Geld kosten“, merkte Brigitte Kröger an.

Unterdessen erinnerte sich Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) daran, dass „wir nebenan hier in die Schule gegangen und immer am Schichtkindergarten vorbeigekommen sind“. Umso mehr freue sie sich darüber, dass sich dieses Haus über all die Jahrzehnte erhalten ließ. Die Investitionskosten von einer halben Million Euro bezeichnete sie als „gut angelegtes Geld“ für das Gebäude, dessen Team ungefähr 80 Kinder betreut.

Kindergartenleiter Oliver Paß wies darauf hin, dass die Sanierung „ohne die Eltern nicht funktioniert hätte“. Sie nahmen demnach vorübergehend Einschränkungen wie eine Zwischenunterkunft in Kauf, damit sich ihre Kinder nun unter modernen Bedingungen in der Trattendorfer Anlage aufhalten können. „Unser Haus ist nun zu knapp 75 Prozent fertig“, sagte Oliver Paß, worauf ein Zwischenruf aus der Besucher-Runde folgte: „Zu 90 Prozent!“ Er entgegnete: „Nun ja, das große Ganze steht, und Sie können es sich anschauen und wirken lassen.“

75 Prozent der Sanierungskosten stammen nach Angaben der Rathaus-Pressestelle aus einem Fördermittel-Programm. Das Gebäude wurde komplett entkernt. Neben der Sanierung von Kinderbädern und Toiletten zählten unter anderem neue Beleuchtung in allen Räumen, neue Heizungen und Schallschutzdecken zum Bauprojekt.