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Töpfermarkt wie anno dazumal

Der historische Töpfermarkt lockt wieder nach Spremberg.
Der historische Töpfermarkt lockt wieder nach Spremberg. FOTO: mat1
Spremberg. Am Wochenende lädt die Spremberger Altstadt zu 13. Mal zum historischen Töpfermarkt ein. red/js

Töpfer, Keramiker und Kunsthandwerker präsentieren dort ihre Erzeugnisse. In ausgefallenen Techniken, Formenvielfalt und Farben werden Gebrauchskeramik wie Krüge, Kannen, Geschirr, Schalen und Figuren auf einfachen Kisten, Stroh, alten Wagen und Regalen dargeboten.

Töpfer in historischen Gewändern zeigen ihre Kunst in Ton. Interessierte Besucher sollten sich die Schauvorführungen von Hans Holland an der Töpferscheibe nicht entgehen lassen. Für die "Kleinen" Töpfermarktbesucher gibt es Kinder schminken, Töpfern, Schafwolle zum Anfassen und Zuschauen und Mitmachen beim Spinnen und ein kleiner Rummel.

"Es ist uns in diesem Jahr wieder gelungen, die Himmelsbäckerei aus Neukirch nach Spremberg zu holen - das heißt Baumkuchen am offenen Feuer", verspricht Toralf Hasse. Bänkelsänger sorgen für märchenhafte historische Eindrücke. Hauptmann Lauermanns Räuber haben ein Lager in der Straße mit Hufeisenzielwurf eingerichtet. Natürlich darf die schon zur Tradition gehörende Spremberger Stadtbahn, der feurige Elisas, nicht fehlen.

Am Samstag ab 10 Uhr macht die Schalmeien Kapelle Sabrodt den Marsch durch die Innenstadt, am Sonntag ab 14 Uhr spielt die Spreeriver Dixielandband. Alle Besucher erwarten wieder zahlreiche Attraktionen und eine geschmückte Innenstadt, so Hasse. Dazu kommen spezielle Angebote vieler Einzelhändler, wie zum Beispiel Uhrmacherhandwerk zum Anfassen und Schauen, mit mehreren historischen Uhren und dem Turmuhrwerk.

Der Töpfermarkt hat geöffnet am Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18Uhr. Alle Geschäfte der Langen Straße und Dresdener Straße laden am Samstag von 9 Uhr bis 18 Uhr und die Geschäfte der Langen Straße am Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr zum Bummeln und Einkaufen ein.