Nachdem die Bürger das Jungtier nicht mehr zu Gesicht bekommen hatten, wurde am Mittwoch der Hubsteiger aktiviert und in den Horst geschaut. Fast 20 Zentimeter lang soll der Schnabel des Jungstorchs schon gewesen sein. „Es wird vermutet, dass er durch den Regen am Wochenende zu stark ausgekühlt war und erfroren ist“, sagt Freißler. Das tote Tier wurde im Horst gelassen. In der Regel räumen die Altvögel es raus, sobald sie den Tod akzeptiert haben.

Terpe stellt sich dem Wettbewerb

„Unser Dorf hat Zukunft“ – darüber sind sich die Mitglieder des Terpschen Ortsbeirates am Mittwoch schnell einig geworden. Einstimmig haben sie die Teilnahme an den Wettbewerben des Spree-Neiße-Kreises und des Landes Brandenburg dazu beschlossen. Nicht nur ein schönes Dorf sei wichtig, auch der Zusammenhalt, ehrenamtliches Engagement und eine ökologische Ausrichtung spielten eine Rolle, sagt Ortsvorsteher Dieter Freißler. Und Terpe habe gute Voraussetzungen – angefangen bei der Grünschutzstrategie bis zu den Einwohnern, die die Spielgeräte auf dem Spielplatz streichen. Bis zum 25. Juli müssen die Terper die Unterlagen einreichen. Im Oktober soll es dann eine Begehung mit der Jury geben.