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| 02:36 Uhr

Terpe lädt zur klassischen Getreidemahd nach Großväterart

Der Sabrodter Schmied Helmut Pink zeigt Besuchern, wie richtig gedengelt wird. Er hat das Dengeln bei seinem Vater gelernt.
Der Sabrodter Schmied Helmut Pink zeigt Besuchern, wie richtig gedengelt wird. Er hat das Dengeln bei seinem Vater gelernt. FOTO: dbo1
Terpe. Nachdem der Heimatverein Terpe im vergangenem Jahr zahlreichen Besuchern die Kartoffelernte vorgeführt hatte, gab es am Samstag eine zweite Auflage. Unter der Regie des Heimatvereins Terpe wurde nun die Getreidemahd nach Großväterart vorgeführt. dbo1

Die Vereinsmitglieder und Besucher zeigten, wie früher mit Kornsensen, Sichel oder Sichte gemäht wurde.

Der Sabrodter Schmied Helmut Pink und Holger Babulik und Helmut Mathiszik, beide aus Terpe, demonstrierten den Besuchern des Festes das Dengeln: ein Verfahren zum Schärfen der Sense, bei dem diese zu einer dünnen, scharfen Schneide durch Hämmern ausgetrieben wird.

Vor der Mahd gab es für die Teilnehmer eine echte Terpsche Weißwurst zur Stärkung. Nach dem Schneiden wurden die Garben gebunden. In der Landwirtschaft ist eine Garbe ein Bündel aus Getreidehalmen. Zum Trocknen wurden mehrere Garben gegeneinander gelehnt auf dem Feld zusammengestellt. Das lange Stroh kommt dem Archäotechnischen Zentrum in Welzow zugute. Es wird als Dachabdeckung für eine Unterstellhalle genutzt.

Kinder konnten statt auf einer Hüpfburg im Heu toben und kleine Runden mit einem Trecker durch das Dorf drehen. Nach der harten Feldarbeit am Abend wurde gegrillt. So ließen die Besucher in gemütlicher Runde das Getreidemahdfest ausklingen.