„Der Weltgebetstag bildet jedes Jahr den Auftakt unserer Frauenwoche. Das finde ich sehr schön, denn wir sind bestrebt, die Zusammenarbeit mit den kirchlichen Einrichtungen der Stadt zu fördern.“ , sagte Christina Bieder, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Spremberg.
Jedes Jahr steht ein anderes Land im Mittelpunkt des Weltgebetstages, diesmal war es Paraguay. Frauen aus den Gemeinden der Michael- und der Auferstehungskirche, der Kreuzkirche, der Landeskirchlichen Gemeinschaft, der katholischen St. Benno-Kirche sowie der Freikirchlichen Gemeinde waren gekommen.
Veronika Hahmann hatte sich bei einer Weltgebetstagswerkstatt im Januar auf diesen Tag vorbereitet und maßgeblich die Gestaltung des Freitagabends übernommen. Es wurde gesungen und getanzt, musikalisch begleitet durch Edeltraud Weiß am Klavier. Viel Interessantes erfuhren die Frauen über Paraguay.
Die typische Handarbeit des lateinamerikanischen Landes, die „Nanduti-Spitze“ zog die Aufmerksamkeit auf sich. diese Arbeiten wirken wie ein kunstvolles Spinnennetz, es gibt 50 verschiedene traditionelle Muster, die von Frauen geklöppelt oder gewebt werden. Interessante Lichtbilder zeigten Paraguays Berge, Wasserfälle, aber auch die typischen Ochsenkarren und den Flaschenbaum.
Gern probierten die Frauen typische Speisen aus Paraguay, so zum Beispiel die „Sopa paraguaya“ , ein klassisches Hochzeitsgericht; das Gebäck „Chipa Barrero“ oder die die Mini-Empanadas (Teigtaschen und Hackfleisch) vom Buffet. Die 63-jährige Brunhilde Tempel aus Spremberg schwärmte: „Die Speisen muss man probiert haben. Es ist natürlich alles anders zubereitet, als wir es gewohnt sind. Aber der Reissalat und das Gebäck schmecken wunderbar. Der Weltgebetstag ist ein schöner Treffpunkt. Die Frauen bilden eine Gemeinschaft, das sollte man nutzen.“