Mit den zurückliegenden Tarifverhandlungen im Sommer 2019 sei neben der Entgelterhöhung um vier Prozent ab Juni 2019 für die Zeit ab Januar 2020 eine Arbeitszeitverkürzung vereinbart worden. Darüber informiert Ralf Franke von Verdi. Damit erhöhe sich ab Januar der durchschnittliche Stundenlohn um weitere 2,57 Prozent. Die Arbeitszeitreduzierung bei vollem Lohnausgleich werde für die Beschäftigten im Schichtdienst durch zusätzliche Freizeit im Umfang von bis zu sechs Arbeitstagen im Jahr umgesetzt. Die Beschäftigten, die regelmäßig Bereitschaftsdienste im Krankenhaus leisten, erhalten ab dem Jahr 2020 zusätzlich bis zu zwei Tage Zusatzurlaub im Jahr.

Die Ausbildungsvergütung für die Azubis in der Pflege werde ab 2020 zwischen elf bis 14 Prozent erhöht. Auch bei den Auszubildenden reduziere sich die durchschnittliche wöchentliche Ausbildungszeit von 40 auf 39 Stunden.

„Mit der Arbeitszeitverkürzung um eine Stunde wöchentlich bei vollem Lohnausgleich werden die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Spremberger Krankenhaus weiter verbessert“, so Verdi-Verhandlungsführer Ralf Franke. red/pos