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| 14:51 Uhr

Welzow
Tagebaukritiker treffen sich am Mittwoch in Proschim

Welzow. Symbolische Aktion und Debatte zur Zukunft der Region.

Am 31. Oktober treffen sich im vom Kohleabbau  bedrohten Dorf Proschim Kritiker der Abbaggerung zu einer symbolischen Aktion für den Erhalt des Dorfes. „Seit 2011 ist der Reformationstag ein fester Treffpunkt für Lausitzer Tagebaukritiker und ihre Gäste“, erklärt Hannelore Wodtke, Stadtverordnete von Welzow (Grüne Zukunft Welzow) und Vertreterin der Lausitzer Tagebaubetroffenen in der Kohlekommission der Bundesregierung. Während der frühere Treffpunkt Atterwasch als gerettet gelte, sei Proschim immer noch bedroht. Man wolle mit lokalen Akteuren und Betroffenen Herausforderungen des Strukturwandels benennen, aber auch Lösungsansätze entwickeln und Ideen für eine Weiterentwicklung der Lausitz sammeln, so René Schuster vom Umweltverband Grüne Liga. Unter dem Titel „Strategien für den Strukturwandel in der Lausitz entwickeln“ veranstalten Grüne Liga und Rosa-Luxemburg-Stiftung  ab 14 Uhr eine Gesprächsrunde im Proschimer Kulturhaus. Schon um 12 Uhr laden Bürgerinitiativen und Umweltgruppen zu einer symbolischen Aktion für die Zukunft des Ortes ein. Bereits um 11 Uhr führt die Welzower Kirchgemeinde in der Proschimer Kirche eine Andacht zum Reformationstag durch.

(red/js)