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| 02:35 Uhr

Tagebau rückt vor – Montageplatz bei Alt-Haidemühl verschwindet

Die breite Schneise beiderseits der Straße von Welzow nach Spremberg kündet bereits vom nahenden Tagebau.
Die breite Schneise beiderseits der Straße von Welzow nach Spremberg kündet bereits vom nahenden Tagebau. FOTO: trt1
Welzow. An der sonst so einsamen Straße zwischen Alt-Haidemühl und Spremberg-Pulsberg ist Bewegung eingekehrt. Seit Kurzem sind in Höhe des früheren Montageplatzes sowie südlich davon Bauleute am Werk. trt1

So wurde dort in Größenordnungen Wald gerodet. Was es damit auf sich hat, erklärt Volker Krause von der Bergbausaniererin LMBV so: "Die Maßnahme steht in Zusammenhang mit dem Rückbau eines alten Betonableiters. Dabei handelt es sich um eine Restleistung unseres Unternehmens aus dem Rückbau des Montageplatzes." Die Umsetzung erfolge in den kommenden Monaten. Darüber hinaus müsse Wald im Zuge der Vorfeldberäumung für den Fortschritt des Tagebaus Welzow-Süd weichen, so Krause. Die Baustelle für die Dichtwand befindet sich nur ein paar Hundert Meter entfernt.

Im Zuge der Baumaßnahme kommt es laut LMBV und Vattenfall zu keinen Beeinträchtigungen auf der Ortsverbindung zwischen Welzow und Spremberg. Bislang wurde dort die Geschwindigkeit auf 70 Kilometer pro Stunde gedrosselt. Die am alten Montageplatz abzweigende Straße nach Bluno ist wegen der Errichtung der Dichtwand bereits seit vergangenem September komplett gesperrt. Die Freigabe ist für die Jahresmitte 2016 avisiert.