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| 02:36 Uhr

SWAZ-Vorsteher verteidigt Plan für Bauarbeiten in Friedrichshain

Spremberg. Den umstrittenen Plan für die Bauarbeiten in Friedrichshain hat der Vorsteher des Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes (SWAZ) verteidigt. "Ich kann die heftige Kritik nicht nachvollziehen", sagt Verbandsvorsteher Bernd Schmied. René Wappler

"An die Einwohner sind schriftliche Informationen hinausgegangen, in denen die Details beleuchtet wurden."

Der SWAZ lässt in Friedrichshain das Kanalnetz sanieren. Deshalb kommt es zu Straßensperrungen, und der Busverkehr wird umgeleitet. Mehrere Einwohner beschweren sich, weil sich plötzlich Ersatzhaltestellen vor ihren Haustüren befinden - und weil der SWAZ zuvor auf eine Informationsveranstaltung verzichtet hatte. Verbandsvorsteher Bernd Schmied erwidert: "Ich wollte meine Mitarbeiter nicht der direkten Wut der Einwohner aussetzen, zumal wir manche ihrer drängenden Fragen noch nicht genau beantworten können." Zu diesen Unwägbarkeiten zählt der Anteil der Bürger an den Sanierungskosten. Allerdings müssten die Spremberger bereits seit dem Jahr 1993 für ihre Hausanschlüsse aufkommen, erläutert Bernd Schmied. "Das passiert jetzt in Döbern ebenfalls." Die Bauarbeiten in Friedrichshain dauern voraussichtlich bis zum 30. November.