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SWAZ meldet niedrige Zahl von Widersprüchen

Spremberg. Bei 12 270 Bescheiden zur Jahresverbrauchs-Abrechnung sind nur 27 Widersprüche eingegangen: Das erklärt der Vorsteher des Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes (SWAZ), Bernd Schmied. "Ich interpretiere die geringe Zahl der Widersprüche als ein gutes Zeichen", sagt er, "zumal wir erneut eine Firma beauftragt haben, die Zählerstände zu erfassen und uns die Daten anschließend zu übergeben. René Wappler

" Diese Arbeit sei innerhalb von zwei Wochen zu leisten. Die Jahresverbrauchs-Abrechnungen wurden nach den Worten des SWAZ-Vorstehers pünktlich zum 1. Februar versandt. "Wir arbeiten mit einer Fremdfirma zusammen, weil wir in absehbarer Zeit Mitarbeiter in den Ruhestand verlieren und Stellen einsparen werden." Laut Verbandskonzept wird das Personal bis zum Jahr 2025 von 60 auf 54 Angestellte schrumpfen.

Bereits jetzt liest ein großer Teil der Kunden des SWAZ seinen Zählerstand selbst ab, wobei die Rücklaufquote für den Verband 92 Prozent beträgt. Wie Bernd Schmied anmerkt, hilft diese Verfahrensweise ebenfalls dabei, Kosten zu sparen. "Inzwischen nutzen auch 35 Prozent der Kunden die Chance, ihre Daten über das Internet an uns zu melden", erläutert er. "Zum einen beschleunigt dies den Prozess, zum anderen minimieren wir so das Auftreten möglicher Übertragungsfehler."