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Sturm Niklas zerreißt Telefonleitung

Spremberg. Das Sturmtief Niklas hat in der Region Spremberg am gestrigen Dienstagabend nicht ganz so stark gewütet, wie es mancher befürchtet hatte. Dennoch musste die Feuerwehr bis gegen 20 Uhr zu einer ganzen Reihe von Einsätzen ausrücken. Catrin Würz

"Wir hatten einige umgestürzte Bäume zu beseitigen. Einige waren auch auf Bahnschienen gefallen", berichtete Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Rühlemann am Abend der RUNDSCHAU. Die Spremberger Feuerwehrleute halfen im Stadtgebiet, aber auch bei Groß Luja und in Bagenz aus.

Eine zerrissene Telefonleitung an der Hoyerswerdaer Straße geht ebenfalls auf das Konto von Sturm Niklas. Und an der Forster Landstraße kippte ein Baum ungünstig auf ein stehendes Auto, das dabei beschädigt wurde.

Den ganzen Tag lang gab es gestern Warnungen vor dem aus Richtung Nordwesten heranbrausenden Sturm. Dementsprechend waren die Spremberger Feuerwehrleute, aber auch der städtische Bauhof und die Stadtbrigade in Alarmbereitschaft. "Wir sind ja immer einsatzbereit. Aber wegen des Sturms wurden besonders die Gerätewarte in Bereitschaft versetzt", erklärte der stellvertretende Stadtbrandmeister Frank Balkow noch am Vormittag. Denn sicherlich würde die Technik für das Beräumen am meisten gebraucht werden.

Weil der Sturm ausgerechnet auf einen Dienstagabend fiel, war die Einsatzbereitschaft der Spremberger Feuerwehrmänner besonders groß. "Denn dienstags ist immer Ausbildungstag im Gerätehaus", erklärte Balkow. Die meisten Feuerwehrleute wären dann im Notfall sofort an den Einsatzfahrzeugen.

Auch im Spremberger Rathaus hatten sich die Mitarbeiter auf mögliche Notfälle wegen der orkanartigen Windböen eingestellt. "Im Bauhof und bei der Stadtbrigade steht die komplette Technik in abfahrbereitem Zustand und die Mitarbeiter sind in Rufbereitschaft", teilte Rathaussprecher Alexander Adam mit. Am Vormittag waren die Bauhofmitarbeiter noch alle städtischen Baustellen abgefahren, um dort mobile Schilder und Schutzvorrichtungen besonders zu sichern.