(si) Um die wachsende Bedeutung erneuerbarer Gase und die damit verbundenen Chancen für den Industriepark Schwarze Pumpe soll es bei einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung am Montag, 19. August, um 17 Uhr im Spree-Kino, in Spremberg gehen. Eingeladen dazu haben der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Schulze (CDU) und der Verein Zukunft Erdgas. Gemeinsam mit der Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) und Fachleuten aus der Region wollen sie darüber sprechen, ob die Vergangenheit des Standorts Schwarze Pumpe als „Gaskombinat“ möglicherweise eine interessante Basis auch für die Zukunft sein kann.

„Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) verweist immer wieder auf die nach seiner Überzeugung wachsende Bedeutung von Wasserstoff für die CO2-freie Energieerzeugung der Zukunft“, sagte der Klaus-Peter Schulze der RUNDSCHAU. In Schwarze Pumpe gebe es noch heute eine nahezu intakte Leitungsstruktur, von der aus nicht nur ganz Ostdeutschland erreichbar sei.

Mit Blick auch auf die Initiative für ein Wasserstoffversuchskraftwerk im Industriepark Schwarze Pumpe könnten dort weitere Ansiedlungen zur industriellen Produktion von Wasserstoff und Methan entstehen.

Bei der Veranstaltung in Spremberg soll daher über die Chancen für Schwarze Pumpe als eine deutsche Gasdrehscheibe diskutiert werden.