" Weil die Vereine also ganz gut da stünden, solle das Geld als Startkapital genutzt werden - für die Chronik von Terpe. Noch bevor der dreiköpfige Ortsbeirat abstimmen konnte, gingen schon die Arme sämtlicher Bürger in die Höhe. Ja, das sei eine gute Idee, da sind wir dafür, hieß es an den Tischen. Wie Dieter Freißler erläuterte, könnten sich alle Terpschen an der Erarbeitung der Chronik beteiligen, die unter dem Dach des Heimatvereins entstehen soll. Es werde Interviews mit Zeitzeugen zu Traditionen und Dorfentwicklung geben und überdies werde historisches Material vom Foto bis zum Schriftstück gern vom Heimatverein entgegengenommen. Freißler: "So sind wir alle einbezogen und alle haben etwas davon." Inzwischen habe Hobbychronist Paul Prause aus Schwarze Pumpe das Ersterwähnungsdatum von Terpe herausgefunden - 1517. Während der Ortsvorsteher vorsichtig zu bedenken gibt, dass "sich ja ein noch früheres Datum ergeben könnte", träumen einige Terpsche schon von einer großen 500-Jahr-Feier im Jahr 2017. Klaus Gentzsch