ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:48 Uhr

Stadtverordnete warnt: Senioren fühlen sich an Ampel unsicher

Spremberg. Die Senioren sollen sich vom Umschalten der Fußgängerampeln von Grün auf Rot nicht erschrecken lassen. "Wenn sie die Fahrbahn bei Grün betreten, schaffen sie es gut hinüber, auch wenn die Ampel schon Rot zeigt, während die Senioren noch auf der Fahrbahn laufen", erklärt Gerd Schmiedel, Fachbereichsleiter für Bauen und Wohnen im Spremberger Rathaus. Annett Igel-Allzeit

Die Stadtverordnete Christina Schönherr (Vereinte Wählergruppen) hatte in der jüngsten Spremberger Stadtverordnetenversammlung über ein großes Unsicherheitsgefühl der Senioren berichtet, die am Kollerberg unterwegs sind. Sowohl an der Ampel an der Hoyerswerdaer Straße als auch an der Berliner Kreuzung erscheinen ihnen die Grünphasen für die Fußgänger zu kurz und die ungeduldigen Autofahrer zu schnell, weist Christina Schönherr auf das Problem hin, das die Älteren bewege.

Auch wenn die Ampel bereits auf Rot umschaltet, habe der Fußgänger noch eine "Räumzeit", erklärte Schmiedel. Je nach Verkehrssituation, Fahrbahnbreite sowie Zahl und Art der möglichen Verkehrsteilnehmer werde diese Zeitspanne berechnet. Und diese Phase reiche auch für Senioren, ist sich Gerd Schmiedel sicher. Eine erneute Prüfung der Ampelphasen in Spremberg sei deshalb aus seiner Sicht nicht notwendig.