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Stadtpolitik orientiert sich touristisch am Lausitzer Seenland

Spremberg. Eine deutliche Mehrheit zeichnet sich für den Beitritt der Stadt Spremberg zum Tourismusverband Lausitzer Seenland ab. So plädieren neben den Mitarbeitern des Rathauses bereits einige Stadtverordnete für diesen Schritt – auch wenn ihn nicht alle für die optimale Lösung halten. wr

Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Ilona Schulz, fragt angesichts der Alternative, der Mitarbeit im Tourismusverband Niederlausitz: "Besteht nicht die Möglichkeit eines gemeinsamen Verbandes für die Lausitz?"

Dieser Weg steht derzeit allerdings nicht offen, wie auch Bürgermeister Klaus-Peter Schulze (CDU) einräumt. "Wenn wir überregional Präsenz erzielen wollen, müssen wir in den Verband Lausitzer Seenland", stellt er klar.

Ähnlich äußert sich der CDU-Stadtverordnete Andreas Bränzel: "Der Tourismus wird heutzutage von großen Marken regiert", sagt er. "Wir gehören nicht richtig zum Spreewald, liegen aber nah am großen Seengebiet - und da sollten wir uns einklinken."

Ihm pflichtet der Fraktionschef von SPD, FDP und Pro Georgen- berg/Slamen, Andreas Lemke, bei: "Seenflächen, die miteinander verbunden sind - das halte ich durchaus für vermittelbar, denn wir als Stadt Spremberg sind das Osttor zum Seenland."

Unterdessen gibt Harry Krause von der Fraktion Spremberg-Land/Brandschutz/VS zu bedenken, dass der Spremberger Stausee durchaus im Konzept eines übergeordneten Tourismusverbandes Eingang finden sollte. Dazu erklärt Bürgermeister Klaus-Peter Schulze (CDU): "Wenn sowohl wir als auch die Gemeinde Neuhausen Mitglied im Verband Lausitzer Seenland werden, ist genau das gewährleistet." Immerhin plädieren die Hauptausschuss-Mitglieder bereits für diese Entscheidung.