Der Freundeskreis im „Bergschlösschen“ trägt die Geschichten weiterer Spremberger Häuser zusammen. Im Jahr 2018 hatten die Mitglieder für die Ausstellung „Entlang der Bergstraße“ Bewohner der befragt und Spremberger getroffen, die dort ihre Kindheit verbracht hatten und aus früheren Zeiten erzählen konnten. 28 Tafeln gestalteten sie 2018, zwei Jahre nach dem 150. Geburtstag des „Bergschlösschens“.

Diesmal nehmen sie die Wiesengasse in den Fokus, sagt Sabine Klauke, die im „Bergschlösschen“ beschäftigt ist und im Freundeskreis mitarbeitet. Es soll auch die Freilichtbühne und der Schwanenteich betrachtet werden, weshalb sie noch auf die Unterstützung weiterer Spremberger hoffen. Schwanenteich und Bühne haben jeweils spannende Baugeschichten. Weil dort gern Kulur erlebt und spazieren gegangen wird, finden sich Ansichten auch unter Familienfoto. Das Waisenheim hat in der Wiesengasse gestanden, ein Vulkaniseur und Reifenhändler hatte dort seine Werkstatt und Dr. Uwe Wriedt seine Praxis. Auch über Dokumente und Erinnerungen freut sich der Freundeskreis. Treffen wollen sich die Mitglieder wieder am 27. Februar ab 15 Uhr im Bergschlösschen. Auch an anderen Tagen können historischen Raritäten im „Bergschlösschen“ abgegeben werden (Telefon 03563 2395).

Gezeigt werden soll „Entlang der Wiesengasse“ vom 3. April bis zum 8. Mai im „Bergschlösschen“. Ebenfalls im Mai, so Sabine Klauke, ist die erste Schau „Entlang der Bergstraße“ noch einmal im Rathaus zu sehen.