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| 13:57 Uhr

Kommunen haben teilweise kaum etwas von höherem Finanzausgleich
Bürgermeisterin fordert Senkung der Kreisumlage

Welzow. Die Stadt Welzow müsste mehr als die Hälfte des zusätzlichen Geldes an den Kreis weiterreichen.

Die Welzower Bürgermeisterin Birgit Zuchold  (SPD) fordert, dass die Kreisumlage gesenkt wird. Nachdem den Kommunen mehr Geld versprochen worden war, sorgen die tatsächlichen Zahlen im Welzower Rathaus für Ernüchterung. Birgit Zuchold: „Welzow erhält 24 975 Euro mehr Schlüsselzuweisungen, muss jedoch 14 076 Euro mehr an Kreisumlage zahlen. Unterm Strich verbleiben uns 10 899 Euro.“ Und das lohne sich laut Bürgermeisterin kaum zu erwähnen. „Der Landkreis hingegen erhält 1,7 Millionen Euro mehr Schlüsselzuweisungen und 5,5 Millionen Euro aufgrund der abgesagte Kreisgebietsreform“, zählt sie vor und schlussfolgert: „Damit hat nun auch der Landkreis einen positiven Haushaltsplan und kann die Kommunen über die Absenkung der Kreisumlage entlasten.“

Der Welzower Kreistagsabgeordnete Helmut Franz (SPD) ist sich sicher, dass die Umlage nachträglich gesenkt wird. „Dazu gab es bereits im Dezember einen Antrag der SPD. Vielleicht passiert das noch nicht in der ersten Kreistagssitzung nach der Landratswahl, aber ganz sicher noch im ersten Halbjahr“, so Helmut Franz.

(ani)