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Spur in Spremberg gestohlener Transporter verliert sich in Polen

Nach den gestohlenen Transportern des Spremberger DRK fahndet die Polizei europaweit.
Nach den gestohlenen Transportern des Spremberger DRK fahndet die Polizei europaweit. FOTO: DRK Spree-Neiße (SEN)
Spremberg/Dresden. Zu der Bande, die in den Diebstahl dreier Transporter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Spremberg verwickelt ist, gehören nach aktuellen Erkenntnissen der Ermittler neben polnischen auch deutsche Staatsbürger. Wie der Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft in Dresden, Wolfgang Klein, weiter mitteilt, befinden sich zwar zwei Männer aus der Bande in Haft – aber im Fall der Spremberger Transporter zeigen sie sich nicht geständig. René Wappler

"Wir wissen momentan, dass die Fahrzeuge aus Spremberg nach Polen gebracht und dort weiterverschoben wurden", sagt der Pressesprecher. "Dann verliert sich die Spur jedoch."

Auch Torsten Wendt von der Pressestelle der Polizei kann auf die Frage nach dem Verbleib der Transporter nur die bisherigen Erfahrungen der Cottbuser Kriminalisten bemühen. "Manchmal führt der Weg solcher Fahrzeuge über den polnischen Umweg sogar zurück nach Deutschland", erklärt er. "Oft kommt es allerdings auch vor, dass sie weiter nach Litauen oder Lettland verkauft werden." Der südosteuropäische Raum komme hingegen als Absatzgebiet für gestohlene Fahrzeuge seltener in Frage.

Die Transporter waren im Januar dieses Jahres vom Gelände des DRK in Spremberg gestohlen worden.