Von den 84 Abiturienten waren es 17 Schüler, die erst in der 11. Klasse zum Gymnasium kamen. “Und für diese Schüler ist es nicht ganz einfach, das Abitur zu meistern. So konnte in diesem Jahr ein Notendurchschnitt des Abiturjahrganges von 2,56 erreicht werden. Das ist unter dem Aspekt der zahlreichen neuen Schüler aus anderen Schulen ein großer Erfolg„, sagte Schulleiter Elmar Schollmeier.

Als beste Abiturientin wurde die 19-jährige Annegret Rittel aus Haidemühl mit einem Durchschnitt von 1,3 von Gerhard Lorenz als Mitglied des Fördervereins geehrt. Aber sie war auch Schülersprecherin, bei vielen kulturellen Höhepunkten aktiv, besonders beim Darstellenden Spiel oder Lesungen. Und sie präsentierte die Stadt Spremberg als Spreenixe.

Bestleistungen erreichten weiterhin Jörg Dommaschk, Florian Noack und Lisa Schwalbe. “Lisa Schwalbe nahm auch im vergangenen Sommer an einem 14-tägigen Lernsemester im Rahmen der deutschen Schülerakademie teil, das schon eine besondere Ehrung ist„, so der Schulleiter.

Elmar Schollmeier hob in seiner Festrede besonders den Kupfer-Schatz von Spremberg hervor und verbreitete Optimismus beim Kampf gegen Abwanderung der jungen Leute. “Ich hoffe, dass ich dem vom südamerikanischen Bergbauunternehmen Minera zu fördernden Schatz einen weiteren Schatz hinzufügen kann, nämlich qualifizierten Nachwuchs aus unserer Region, der dafür Sorge trägt, dass der Schatz auch denen zugute kommt, die hier leben und arbeiten„, betonte Elmar Schollmeier.

Der Abi-Ball am vergangenen Samstag im MC-Drom in Spremberg-Trattendorf war ein erlebnisreicher Abend für alle Gäste, der sich auch bei den “Ehemaligen„ großer Beliebtheit erfreute. Das Motto des sehr ansprechenden Programms der Abiturienten lautete “ABIson Cruso„ und kam bei den Gästen bestens an.

Im nächsten Jahr kommen die geburtenschwachen Jahrgänge zum Tragen. 2011 wird es nur etwa 50 Abiturienten geben.

Schulleiter Elmar Schollmeier machte darauf aufmerksam, dass die DVD des Abiturjahrganges 2010 am 7. August zwischen 15 und 17 Uhr zum Traditionstreffen gezeigt wird und auch gekauft werden kann. Wer einen Blick über die erwachende Kupfermetropole riskieren möchte, kann den Turm des Gymnasiums besteigen. Außerdem können sich die Gäste an über das Bauvorhaben des Gymnasiums informieren.