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| 14:56 Uhr

Konflikt zwischen Zentrum und Ortsteilen
Politik diskutiert über Fonds für Innenstadt

Spremberg. Eine Spremberger Stadtverordnete spricht sich dagegen aus, den geplanten Fonds für die Spremberger Innenstadt mit der Diskussion über Geld für die Ortsteile zu verbinden. Christina Schönherr von der Fraktion der Vereinten Wählergruppen erklärt, ihr liege wie anderen Kommunalpolitikern „ein ausgewogenes Verhältnis der Förderung von Kernstadt und Ortsteilen am Herzen“.

Zugleich weist sie darauf hin, dass die Fördermittel für den neuen Fonds aus dem Programm für den Stadtumbau stammen. „Dieses Programm ist nur in der beschlossenen Stadtumbaukulisse anwendbar und damit leider nicht in unseren Ortsteilen“, erläutert Christina Schönherr. „Wäre der Beschluss nicht gefasst worden, hätten die Ortsteile auch keinen Nutzen.“ Für sie müssten demnach andere Förderprogramme ausfindig gemacht werden. Der Fonds in Höhe von 40 000 Euro pro Jahr dient dazu, das Stadtzentrum und die ortsansässigen Händler zu unterstützen, wie die Mitarbeiter des Rathauses mitteilen. Der SPD-Stadtverordnete Göran Richter hatte den  Plan in der vergangenen Woche kritisiert und angemerkt, dass „die Ortsteile um die Finanzierung von Projekten kämpfen müssen“.