„Das hilft bei der Aufklärung von Diebstählen“, erklärt Polizeihauptkommissarin Silke Nitschke. Durch die personengebundene Nummer auf dem Rahmen sei es schnell möglich, den Besitzer herauszufinden. Diesen Vorteil sieht auch Günther Gierschke, Leiter des Regionalkommissariates Spremberg. Knapp 200 Fahrraddiebstähle wurden seinen Angaben nach im vergangenen Jahr in den Spremberger Ortsteilen und in Schwarze Pumpe registriert. „Die Codierung ist sinnvoll. Wir können unkompliziert feststellen, wem das Rad gehört“, sagt Günther Gierschke.

Auch wenn keine Anzeige wegen Diebstahls erstattet wurde und ein Fahrrad aufgefunden werde, könne der Besitzer ermittelt werden. Keine zehn Minuten dauert die Prozedur, um den Drahtesel registrieren zu lassen und sich selbst ein wenig Sicherheit zu verschaffen. Der Obulus von 2,50 Euro pro Codierung wird laut Cottbuser Polizeiteam an einen gemeinnützigen Verein gespendet. D. Kühn