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| 01:03 Uhr

Spremberger FSV 1895 erreicht nächste Runde

Pokal.. In der zweiten Runde um den Pokal des Fußballkreises Niederlausitz musste der FSV 1895 beim Vertreter der 1. Kreisklasse Nord, VfB Cottbus, antreten. Für die Heinrichsfelder sollte dieses Spiel zur weiteren Verbesserung der Spielstruktur genutzt werden. Bernd Wuschech

Schon der erste Angriff brachte durch Henrik Zech das 0:1. Er nutzte eine Eingabe von Henschel mit einem straffen Schuss aus zwölf Metern. Gleich in der nächsten Aktion schaltete sich Scholka in ein Fehlabspiel ein. Sein Schuss verfehlte jedoch das Tor. Nun dachten die Heinrichsfelder, dass es so weiter geht und stellten das Fußballspielen wieder ein. Der VfB wurde konnte munter losspielen. In der 12. Minute der verdiente Ausgleich. Der rechte Stürmer konnte ungestört flanken, und genau so frei stand sein Mitspieler Muth und köpfte ins Tor. Der Höhepunkt der zerfahrenen Leistung des FSV dann in der 20. Minunte. Ein totales Missverständnis in der Abwehr führte f ast zu einem Eigentor. "Torte" Schleiernick konnte jedoch im letzten Moment seine Mitbeteiligung bei dieser Aktion ausgleichen. Probleme im Spielaufbau ließen immer wieder die VfB-ler ins Spiel kommen, ohne jedoch die ganz große Torgefahr auszustrahlen. So gab es in der 33. Minute das 1:2 durch Sven Scholka. Nach einer Flanke von rechts konnte der Cottbuser Torwart einen Flugkopfball von Müller abwehren. Im Nachsetzen gab es aber ein fürchterliches Gestochere vor dem Tor, ehe der Ball in diesem landete. Das schwache Abwehrverhalten des FSV wurde in der 41. Minute durch das 2:2, wiederum durch Muth, bestraft. Selbst danach ergaben sich durch Müller und Zech noch zwei Möglichkeiten zu weiteren Toren.
Der FSV 1895 stellte in der zweiten Halbzeit um. Hunger übernahm den zuvor nie in den Griff zu bekommenden Spieler Muschka in konsequente Manndeckung. Trotzdem hätte der VfB in Führung gehen können. Ein unkonzentriertes Spiel von Junkert brachte den VfB in freie Schussbahn, die aber nicht genutzt werden konnte. Danach konnte der FSV sein Spiel besser gestalten und schaffte in der 54. Minute durch Marcel Müller das 2:3. Eine Flanke von Scholka brachte er mit schönem Einsatz aus ganz spitzem Winkel im Tor unter. Die Vorentscheidung gab es in der 63. Minute. Beim FSV klappte die Abseitsfalle nicht, und ein VfB-Stürmer wurde frei vor dem FSV-Tor angespielt. Sein Kopfball ging daneben und im Gegenzug nutzte Marcel Müller eine Unsicherheit der Cottbuser zum 2:4. In der 74. Minute verursachte Hunger unnötig einen Foulelfmeter. "Torte" Schleiernick konnte diesen Strafstoß aber halten und somit das Endergebnis sichern.
Unabhängig vom Sieg wurde das Ziel der Verbesserung der eignen Spielweise beim FSV nicht erreicht. Im Gegenteil, es kamen noch viele Probleme im Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft dazu. Der Gegner hatte viel zu viele eigene Tormöglichkeiten, und bei Eckbällen sahen die Heinrichsfelder sehr schwach aus.
Für den FSV spielten: "Torte" Schleiernick, Marko Franke (46. Marcel Hunger), Tobias Maiwald, Sebastian Söhnel, Leo Junkert, Uwe Karraß, Enrico Peschke (70. Andre Heisler), Henrik Zech, Stefan Henschel, Sven Scholka; Marcel Müller (75. Marcel Brauner).
Vorschau: In der nächsten Pokalrunde, die am 11./12. September ausgetragen wird, müssen die Heinrichsfelder wieder reisen. Gegner ist der Aufsteiger zur 1. Kreisklasse Süd, der SV Kiekebusch.