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| 11:34 Uhr

Frauenwoche Spremberg
Konflikten beim Frauenfrühstück auf der Spur

 Referentin Dorothee Döbler aus Berlin (2.v.r.) sowie Beate Lüdtke (r.) mit Besuchern am Büchertisch.
Referentin Dorothee Döbler aus Berlin (2.v.r.) sowie Beate Lüdtke (r.) mit Besuchern am Büchertisch. FOTO: Arlt Martina
Dorothee Döbler aus Berlin gab in Spremberg vor ausverkauftem Haus hilfreiche Tipps für Problemlagen. Von Martina Arlt

Seit Jahren erfreut sich das Spremberger Frauenfrühstück großer Beliebtheit. Das Vorbereitungsteam hat die Veranstaltungsreihe fest im Griff, die am Samstag nun schon zum 38. Mal stattfand. Die Vertreter der ersten Reihe kommen aus der Landeskirchlichen Gemeinschaft, der St. Benno-Gemeinde sowie von den Baptisten. Berit Strathemann, Peggy Kott, Petra Schilke-Dzierzon, Ilona Schötz-Zorn und Ines Mummert stehen immer in vorderster Front, wenn es um die Organisation geht.

Die Tische waren liebevoll dekoriert, Brötchen- und Kaffeeduft machte sich breit. Auf den Servietten war zu lesen: „Schön, dass du da bist.“ Immerhin sorgten 22 Tischverantwortliche für einen reichlich gedeckten Frühstückstisch. 240 Frauen konnten auch diesmal am Samstagvormittag im Spremberger Bergschlösschen begrüßt werden. In so einer großen Runde werden schon 480 Brötchen verspeist und 600 Tassen Kaffee getrunken. Die Moderation des Vormittags übernahm Verena Pohle von der Landeskirchlichen Gemeinschaft. „Interessante Gesprächspartner finden wir oft im Internet oder man lernt sie auf Konferenzen kennen“, erzählt Ines Mummert.

Als Referentin kündigte sich am  Samstag Dorothee Döbler aus Berlin an. Die 62-jährige Finanzbeamtin ist seit 20 Jahren bei Frauenfrühstückstreffen aktiv. In Spremberg wählte sie das Thema: Nicht mit mir – Konflikte hilfreich meistern. „Ich liebe Frauenfrühstückstreffen. So habe ich immer fünf bis sechs Themen für diese Veranstaltungen zur Auswahl“, sagt Dorothee Döbler. Dazu gehören beispielsweise das Motto zur Persönlichkeitsentwicklung, Wege aus der Einsamkeit, die Kunst, die richtige Entscheidung zu treffen oder das Thema, den inneren Antreibern auf der Spur zu sein. „Ich bin das erste Mal in Spremberg und bin überwältigt von der großen Resonanz“, so die Referentin.

Dicht umlagert war an diesem Tag auch wieder der Büchertisch, der seit Jahren von Beate Lüdtke mit interessanter Lektüre begleitet wird. Das nächste Frauenfrühstück findet am 16. November in Spremberg statt und bietet sicher wieder gute Gelegenheiten für nette Gespräche.