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| 15:36 Uhr

Reparatur nach Feuer vom Juni
Spremberger Firmen analysieren Brandschaden

Spremberg. Vermieter Gewoba geht von 16 000 Euro an Kosten aus. Fachleute reparieren Fassaden.

Langsam kristallisiert sich heraus, wie schwer der finanzielle Einschnitt aufgrund des verheerenden Feuers vom vergangenen Monat in Spremberg wiegt. Einen Gesamtschaden von ungefähr 16 000 Euro beklagt demnach die Spremberger Gesellschaft für Wohnungsbau (Gewoba) aufgrund der Brandnacht am 9. Juni. Wie Gewoba-Pressesprecherin Kati Scheuner mitteilt, hat die Versicherung den Schaden aufgenommen. Die Mitarbeiter des Unternehmens erstatteten eine Anzeige bei der Polizei. Die Aufsichtsgremien der Gewoba wollen das genaue Ergebnis nach Angaben der Pressesprecherin noch einmal nach dem Abschluss aller Arbeiten behandeln.

Für die BVM GmbH steht der finanzielle Schaden noch nicht abschließend fest. Das berichtet Mitarbeiter Ronald Fratzscher. Das Unternehmen lässt derzeit ein Gebäude in der Kirchgasse in Ordnung bringen. So säubern Fachleute die Fassade samt dem zerstörten Putz. Der Giebel erhält einen neuen Anstrich. Noch in dieser Woche sollen die Arbeiten erledigt sein, wie Ronald Fratzscher erläutert.

Die Polizei konnte bislang nach Auskunft ihrer Pressestelle trotz aufwändiger Ermittlungen keine Aussage zur Identität des Brandstifters treffen. Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten in der Nacht zum 9. Juni insgesamt 13 Brandstellen an elf Orten in Spremberg gelöscht. Nach Angaben der Rathaus-Mitarbeiter brannten 23 Müllcontainer und ein Motorrad, unter anderem in der Badergasse und am Kirchplatz. Eine 50-jährige Frau wurde wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt.

Die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) erklärte zwei Tage nach der Brandnacht: Wer auch immer das Feuer legte, habe „mit Sicherheit einen Plan verfolgt“. Deshalb sprach das Stadtoberhaupt von „Brandanschlägen“.