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| 15:35 Uhr

Wirtschaft im Umbruch
Spremberger Stadtchefin spricht mit Unternehmern

Spremberg. Das Treffen in Westfalen beleuchtete den Strukturwandel.

Zu einem Gespräch über einen erfolgreichen Strukturwandel sind die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) und die Geschäftsführerin der ASG Spremberg, Petra Lehmann, nach Westfalen gefahren. Wie die Pressestelle des Wirtschaftsförderers ASG mitteilt, trafen sie dort die Geschäftsführung der Lobbe Holding und Vertreter des Regionalmarketings Südwestfalen. Der Lobbe-Geschäftsführer Dr. Reinhard Eisermann sagte: „Als mittelständisches Unternehmen in Südwestfalen haben wir am erfolgreichen Strukturwandel mitgewirkt. Viele dieser Erfahrungen lassen sich auch auf die Lausitz übertragen.“

Die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier erklärte: „Auch wir haben einen erfolgreichen Strukturwandel der Braunkohleregion zum Ziel. Unternehmen, die in die Region investieren und langfristig Arbeitsplätze schaffen, sind einer der Erfolgsfaktoren.“ Die Lausitz sei dabei auf einem sehr guten Weg. So sei beispielsweise die Nachfrage nach Grundstücken auf dem Gelände des Industrieparks Schwarze Pumpe hoch.

Initiiert wurde das Treffen von Lobbes Firmengründer Gustav Dieter Edelhoff. Er sagte: „Man kann voneinander lernen und muss das Rad nicht immer neu erfinden. Südwestfalen und die Lausitz stehen vor ähnlichen Herausforderungen.“

Die Firma Lobbe und die Unternehmerfamilie Edelhoff engagieren sich seit dem Jahr 1990 in Spremberg. Lobbe ließ sich in Schwarze Pumpe noch vor der offiziellen Wiedervereinigung nieder und beteiligte sich an der Sanierung des Industrieparks. Später kam die Industriereinigung als Tätigkeitsfeld hinzu.

Die Lobbe Spremberg GmbH beschäftigt heute mehr als 70 Mitarbeiter. Betrieben wird eine Bodensanierungsanlage und ein Zwischenlager sowie eine Behandlungsanlage für industrielle Abfälle.  Havariemanagement und Altlastensanierung gehören zum weiteren Portfolio des Industriedienstleisters.