Die Bürgerabstimmung zur neuen Fassade des Bürgerhauses ist gut gestartet. Mehr als 400 Einwohnerinnen und Einwohner hatten sich bis zum Montag bereits daran beteiligt. Aber es gibt ein Problem: Wie auf den Stimmzetteln aus dem Amtsblatt werden auch im Internet-Voting alle gebeten, ihren Namen und unbedingt auch ihre Adresse zu nennen.

Warum die Adresse für die Abstimmung zur Fassadengestaltung des Bürgerhauses wichtig ist

Einige wollen das nicht, sagt Markus Füller von der Agentur Strategische Beratung Füller & Krüger, die die Stadt beim Bürgerbeteiligungsverfahren unterstützt. „Neben dem Namen ist auch die Adresse wichtig. Denn es sollen sich wirklich nur Einwohnerinnen und Einwohner aus Spremberg und den 14 Ortsteilen beteiligen.“ Es wäre schade, wenn Stimmen als ungültig gewertet werden müssen, nur weil die Adresse nicht angegeben wurde. Markus Füller empfiehlt allen, die nur ihren Namen angegeben haben, einfach erneut abzustimmen und dann die Adresse zu nennen. Bis zum 30. April kann abgestimmt werden.
Entwickelt haben alle drei Varianten Architektinnen und ein Architekt der Petschow + Thiel Projektmanagement GmbH aus Sachsen. Die hatten ihre Ideen am 11. März in einem Bürgerforum im Spreekino vorgestellt. Die Änderungsvorschläge, die Bürgern eingebrachten, wurden zu einem großen Teil beherzigt und eingearbeitet. Die veränderten Varianten stehen nun zur Abstimmung. Nach der Auszählung soll das Ergebnis den Stadtverordneten mitgeteilt werden, die schließlich einen Beschluss zur künftigen Fassade Bürgerhauses fassen müssen.